Mentoring & Coaching

Monatelang wälzte ich unzählige Gedanken, entwickelte Ideen und verwarf diese wieder. Klar für mich war: Ich will und werde mit meinen Erfahrungen und meinem Wissen etwas machen, aber was genau? Bücher schreiben? Okay, das tue ich bereits, es macht eine Menge Spaß und ich werde es auch beibehalten, aber was mir fehlt, ist die direkt Interaktion mit Menschen. Training? Coaching? Mentoring? Back to my roots? Das war auch rasch klar, aber nochmals die Frage: Was genau?

Und dann hatte ich – während eines abendlichen Spaziergangs am 17.09.2020 – die Eingebung: Mein Thema ist DAS Thema schlechthin: Back to the roots!

Aber was sind unsere Wurzeln?

Ganz am Beginn, in dem Augenblick, in dem das Leben entsteht, was sind wir da? … Ein feuriger Funken Lebensfreude!

LEBENSFREUDE – genau mein Thema 😊

Wie ein Zündfunke explodierte aus diesem einen Gedanken heraus eine Idee, eine Vision … und plötzlich war alles klar: Mein über Jahrzehnte gesammelte Knowhow zur Veränderungen von Glaubenssätzen, inneren Bildern, Verhaltensmustern, mein Wissen in den Bereichen Philosophie, NLP, Psychologie, alternative Heilmethoden, Spiritualität und Weisheitslehren, meine eigenen Erfahrung inklusive Auflösung meines Borderline-Syndroms … all das führe ich zusammen um Menschen dabei zu begleiten, zurück in ihren ursprünglichen Zustand zu finden, zurück in die Umarmung des Lebens, zurück zu unbändiger Lebensfreude! Zurück in das Gefühl der Leichtigkeit, als würde man einige Zentimeter über dem Erdboden schweben, alles geht auf unerklärliche Weise leicht von der Hand und egal was passiert, die gute Laune bleibt. Tief im Inneren hört man seine eigene Melodie, tänzelt durch den Tag und alles rundum erstrahlt in leuchtenden Farben. Neugierig richtet sich der Blick hinaus in die Welt, entdeckt im Alltäglichen das Besondere. Gelassenheit, Zuversicht, Dankbarkeit, Lebendigkeit, Glück … einfach so, weil es genauso gedacht war, und alles andere abnormal wäre.

Nein, ich beschreibe keinen Drogenrausch, sondern den ganz normalen alltäglichen Zustand, den man als Mensch erleben kann, darf und auch sollte! … denn das ist unser Ursprungszustand und wir können trotz aller andersartigen Konditionierungen und Erfahrungen, diesen wieder in uns aktivieren, weil er nie verloren ging, sondern einfach von anderem überdeckt wurde.

Um eines gleich klarzustellen: Ich therapiere nicht! Ich berate auch nicht oder erteile „Ratschläge“ … genau genommen sind das auch „Schläge“ gegen die Fähigkeit des Menschen, selbst zu erkennen, was zu tun ist. Jeder von uns hat vom Leben seinen individuellen Rucksack bekommen und damit verbunden die Aufgabe, diesen ab und an auf Relevanz zu durchforsten, sich von manchem zu verabschieden und anderes hineinzugeben.

Wer bin ich, einem anderen zu sagen, was für seinen oder ihren Weg richtig oder falsch ist? Was in den Rucksack hinaus soll oder raus muss? Ich tue mein Möglichstes, mich NICHT in diese Entscheidungen einzumischen.

Ungefähr an dieser Stelle drängt sich die Frage auf: Was macht sie dann?

Nun, ich begleite bei der Reflexion von dem, was da ist, in jedem von uns. Aus meiner Sicht bringt es wenig, fremde Lösungen übernehmen zu wollen. Wir haben in uns, in unserem Unterbewusstsein, alles, was es braucht, damit wir unsere Herausforderungen im Leben gut meistern können. DAS habe ich selbst erlebt und auf diese Weise ein (laut Expert*innen) schwer therapierbares Problem gelöst. Mein Glück, das ich auch die Aussagen von Expert*innen gerne hinterfrage und mir meine eigene Meinung bilde.

Kommen wir zu dem zurück, was ich künftig als MAEX (Master of Experience – Meister der Erfahrung) machen werden.

Ich mache klassisches Coaching. D.h. ich arbeite mit dem, was von meinem Coachee kommt und leite über Fragen und Reflexionen an, die individuellen Ressourcen und Potenziale zu nutzen, um das zuvor definierte Ziel – zurück in die Umarmung des Lebens, zurück zu Selbstliebe und Lebensfreude – zu erreichen. Vereinfacht gesagt: Meisterschaft im Leben durch Lernen aus der eigenen Erfahrung.

Viel interessanter als das, was ich mache, ist, WIE ich es mache.

Also, ich könnte wie manch andere mit dem Motto arbeiten: „Komm zu mir und ich mache dich erfolgreich.“ Naja, ich sehe das ein wenig anders, denn wenn jemand in der Verweigerungshaltung verharrt, kann (mit ethisch vertretbaren) Mitteln, nichts bewirkt werden. Lernen und sich weiterentwickeln muss man wollen und sich bewusst dafür entscheiden. Gehirnwäsche überlasse ich den Geheimdiensten.

Natürlich wäre auch ein Ansatz in der Art von „Wenn du es schaffen willst, darfst du dir das (oder mich) nicht entgehen lassen“. Puh, derartige Überhöhung liegt mir nicht. Und Motivation durch das Schüren von Verlust- oder Versagensangst finde ich kontraproduktiv. Zugegeben, es wird global mit großem Erfolg im Marketing eingesetzt. Gleichzeitig demonstriert es auf erschreckende Weise, wie unbewusst und manipulierbar die Massen im Alltag unterwegs sind. Für mich setzt „lehren“ stets Demut voraus – „den Mut“, den Lernprozess des Lernenden an die oberste Stelle zu reihen.

Mit schwer verständlichen, aber kompetent klingenden Wortkonstruktion die Interessent*innen zu beeindrucken und dadurch meine überzeugende Kompetenz herauszustreichen … finde ich irgendwie langweilig. Gewiss, derartige Formulierungen zu ersinnen kann schon recht spannend sein, aber was hat mein Coachee von meiner Selbstdarstellung? Nichts!

Nein, ich bin Lesley B. Strong, ein feuriger Funken Lebensfreude und ich gehe meinen eigenen Weg. Brav war gestern! Andere haben ihre Methode, meine ist – wie vieles andere in meinem Leben – [nicht] ganz alltäglich.

Persönlichkeitsentwicklung – und davon rede ich hier, wenn es um „zurück in die Umarmung des Lebens, zurück zu Selbstliebe und Lebensfreude“ geht – darf und soll Spaß machen. Zu erkennen, dass man sich vielleicht über Jahre und Jahrzehnte selbst im Weg gestanden ist, fällt wesentlich leichter (so meine eigene Erfahrung), wenn man auch lernt, das Leben und sich selbst mit einer großen Portion Humor zu betrachten.

Unser Unterbewusstsein kann nicht zwischen Realität und Fantasie unterscheiden. Auf dieser Grundlage basiert jegliches Mentaltraining. Auch autogenes Training nutzt unsere Vorstellungskraft. Warum diese nicht wirklich „fantasievoll“ und kreativ einsetzen? In meinem Verständnis gehören unsere Gedanken und unsere Vorstellungskraft zu den mächtigsten Werkzeugen, die der Menschheit zur Verfügung stehen. Mit ihnen erschaffen wir unsere Welt, unsere Lebensumstände und in letzter Konsequenz auch uns selbst.

A kind of magic … genau das ist neurolinguistisches Programmieren (dieser technisch anmutende Begriff ist zwar präzise, aber auch abstrakt) für mich. Deshalb bezeichne ich meine Coachees auch viel lieber als „Zauberlehrlinge“, denn ich unterweise sie in all jenen Fähigkeiten, die es ihnen ermöglichen werden, die „Magie der Gestaltung“ in ihrem Leben zu entfalten.

Klingt interessant?

Nun, es gibt auch einen Haken: nichts geschieht von allein.

Die gute/schlechte Nachricht (je nach Betrachtungsweise):

Wer „zaubern“ lernen will, darf fleißig üben. Umwege gibt es viele, Abkürzungen keine. Der Weg besteht aus vielen kleinen Schritten, die alle gegangen werden wollen. Manchmal gleicht der Weg einem Spaziergang über eine sonnenüberflutete Blumenwiese, ein anderes Mal sind kantige Felsbrocken zu überwinden. All das gehört dazu, will man sich aus den Verstrickungen der eigenen Glaubenssätze befreien. Es darf und kann aber auch Spaß machen – je nach Naturell der Person. Doch ich denke, wer die Sache allzu nüchtern oder todernst angehen will, wird ohnehin vor mir die Flucht ergreifen – und das ist völlig in Ordnung.

Wenn jemand an der Einstellung festhält, Veränderung ist schwer und anstrengend, dann wird diese Person eine spielerische Entwicklung gar nicht zulassen können – und damit würden wir uns nur gegenseitig die Zeit stehlen, die sich für so vieles anderes nutzen lässt.

Mit dieser letzten Aussage hoffe ich nun, alle „Zeitfresser“ nachhaltig vergrault zu haben und öffne meine (virtuellen) Türen und mein vor Lebensfreude sprühendes Herz für alle jene, die bereit sind, sich ein Stück ihres Weges von mir begleiten zu lassen.

Aber eines sollte ich vielleicht noch ergänzen:

[K]eine Universalanleitung für alle …

… wird hier zu finden sein. Davon halte ich nämlich überhaupt nichts.

Warum?

Ganz einfach. Seit Jahrzehnten zählen Ratgeber zum Thema „Wie komme ich mit mir und dem Leben zurecht“ zu den Top Bestsellern weltweit. Millionen Exemplare wurden verkauft und hoffentlich auch gelesen, doch verinnerlicht wurde davon nicht sehr viel – jedenfalls legt der Blick für die Tür diesen Rückschluss nahe.

Das Knowhow ist seit langem für jederfrau und jedermann verfügbar. Doch was geschieht? Nicht viel, denn „gelesen“ bedeutet nicht automatisch „verstanden“. Und „verstanden“ sagt noch nichts darüber aus, inwieweit es auch umgesetzt werden kann.

Deshalb habe ich beschlossen, hier keinen weiteren Hort des Wissens zu schaffen, sondern eine Kontaktstelle für diejenigen, die gezielt an sich arbeiten möchten. Meine Arbeitsweise ist personenzentriert, d.h. selbst bei ähnlicher Zielvorgabe werde ich mit zwei unterschiedlichen Personen stets individuell mit deren Erfahrungen und nach ihren Möglichkeiten arbeiten.

Insofern – [k]eine Universalanleitung für alle: jeder Fall ist individuell 😉