Heute mache ich mal etwas für mich untypisches: ein Selfie als Beitragsbild. Ich bin ja alles andere als eine Selfie-Süchtige. Mich bekommt man live zu sehen, wenn man/frau weiß wo man/frau mich findet, aber es zieht mich nicht wirklich ins Rampenlicht, obwohl ich damit kein Problem habe. Nur bevorzuge ich das „Echte“, deshalb gibt’s mich heute auch so zu sehen, wie ich nun mal aussehe: ohne Makeup, keine Bildarbeitung und schon gar keine durch eine KI.
That’s me.
55 Jahre laut Geburtsurkunde, maximal 40 laut Gefühl, manchmal sogar weniger 😉
Ich muss nichts mehr erreichen, niemanden – und schon gar nicht mir selbst – etwas beweisen oder mich Konventionen unterwerfen.
Ich weiß, wer ich bin, was ich kann und habe eine gewisse Vorstellung, was ich noch alles machen werde.
Ich habe einen Phase in meinem Leben erreicht, in der ich frei bin, zu sein, wer ich bin, zu denken und zu fühlen, wie ich denke und fühle. Eigenständig, unabhängig, selbstbestimmt. Ein Multiversum aus Widersprüchen in mir vereinend, sowohl bei Interessen als auch Fähigkeiten.
Eine, die noch vor dem Frühstück und ohne groß darüber nachzudenken, Sätze wie diese gebiert:
„Über sich selbst lachen zu können erschafft die Freiheit aus den Bedürftigkeiten und Verstrickungen aussteigen zu können. Humor ist ein Geschenk des Lebens und eine Hintertür zur Weisheit.“

Eine, die mit einer nicht ganz alltäglichen „Brille“ durchs Leben läuft, die es mir erlaubt, unter Oberflächen zu blicken, das Leben in einer Tiefe zu erfassen, die mich wohl für viele Menschen schwer verdaulich macht.
Ich war immer anders – und ich werde immer anders sein (als die meisten Menschen, die ich kenne). Der Unterschied ist: früher wollte ich sein wie alle anderen, heute genieße ich es, ICH zu sein. Mich nicht mehr verdrehen oder verstellen zu müssen. Keine Kopie mehr, ich bin mein eigenes Original.
Nicht perfekt als Mensch (wer will das schon sein?), aber vollkommen darin, ICH zu sein.
Auch ein Satz, über den es sich nachzudenken lohnt 😉
Vollkommen ICH sein. Nichts an mir ablehnen, alles annehmen. Entdecken, was sich noch alles in diesem Wunder des Lebens verbirgt. Welche Gedanken und Gefühle ich noch hervorzubringen vermag, um dem Leben eine liebevolle Facette hinzuzufügen.
Was ich im Außen suchte, fand ich schlussendlich in mir selbst. ICH bin das Ziel meiner Reise. Angekommen? Jeden Tag ein Stückchen mehr bei mir selbst.
That’s me.