WORUM ES IM LEBEN WIRKLICH GEHT (2)

… das ist meiner bescheidenen Meinung nach die Grundhaltung. Egal, was rundum ist, ob absolutes Chaos oder Friede-Freude-Eierkuchen, ob die Menschen mich mögen oder nicht, ich mache mir eines stets aufs Neue bewusst:

Ich lebe! Ich atme, fühle, kommuniziere … auf welche Weise auch immer, ich bin mit der Außenwelt in Interaktion und kann mich entscheiden, was ich in diese Welt und zu den Menschen hinaussende.

Jammere ich anderen die Ohren voll über (für mich) Unveränderliches? Finde ich Schuldige und übernehme die Rolle von Ankläger-Henker-Richter in Personalunion? Trage ich meines dazu bei, den Haufen menschlicher Negativität ein Stückchen wachsen zu lassen? Nutze ich die öffentliche Bühne um mich als Opfer zu zelebrieren?

Oder (und an dieser Stelle bremse ich meinen Drang zur Theatralik ein, um die Aufzählung in einem überschaubaren Bereich zu halten, denn … ganz ehrlich, mir würde noch so einiges einfallen 😉) entscheide ich mich, Botschaften nach außen zu senden, die Hoffnung schenken, die inspirieren, die das Herz berühren, die Kraft verleihen und das Vertrauen stärken in das Leben, die Menschen, mich selbst.

Paul Watzlawick sagte: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Dem stimme ich voll und ganz zu.

Die sozialen Medien verleihen jeder einzelnen Stimme eine schier grenzenlose Reichweite. Meine Worte können 24/7 rund um den Globus von jedem vernommen werden, der über Internetzugang verfügt.

Welch eine Macht!

Welch eine Verantwortung! … mehr denn je!

Wirklich jede und jeder von uns trägt zu dem Bild bei, das in diesem Augenblick entsteht, dass sich in den Köpfen unzähliger Menschen manifestiert, dabei ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen beeinflusst.

Stell dir vor, was geschehen würde, wenn ab sofort nur noch lebensbejahende Botschaften geteilt würden?

Die Menschheit steht vermutlich vor ihrer bislang größten Herausforderungen, diesen Planeten als Lebensraum für sich zu erhalten, das längst überholte Konzept von Krieg abzuschaffen, um mittels Kommunikation und Kooperation zu einem friedvollen Miteinander zu finden, in kulturellen Unterschieden nicht die Grenzen, sondern verbindende Vielfalt zu erkennen. Dazu noch all die „kleinen“ persönlichen Herausforderungen.

Wir haben echt viel vor uns.

Wäre es da nicht angebracht, Mut zu machen? Worte und Bilder zu teilen, die uns darin bestärken, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten?

Es ist ähnlich wie mit der Schwerkraft. Ganz gleich, ob du daran glaubst oder verstehst, wie sie funktioniert, sie wirkt und hält dich am Boden (der Realität). Ob du nun daran glaubst oder verstehst, wie es funktioniert, jedes deiner Worte wirkt in dieser Welt, deshalb … wähle deine Worte mit Bedacht. Sie sind der Samen, den du in der Gegenwart auf die Reise schickst und aus dem die Zukunft erwächst.

Bild: pixabay.com

(UN)BEQUEME ANTWORTEN

Mein Neuausrichtungsprozess führte mich an jene Stelle, die auf dem Bild zu sehen ist. Wunderschöne Aussicht an einem Novembertag, kurz nachdem sich der Nebel gelichtet hat, die Sonne ihre wärmenden Strahlen auf mein Gesicht warf. Alles wunderbar – bis auf ein paar kreisende Gedanken, die mich beschäftigten und Fragen danach aufwarfen, warum ich mich unrund fühlte.

Da gibt es einige Menschen in meinem Leben, die verursachen, dass ich Teile von mir nicht oder nur eingeschränkt auslebe.

Das ist die bequeme Antwort.

Da gibt es einige Menschen in meinem Leben, denen gegenüber ich einige Teile von mir nicht oder nur eingeschränkt auslebe, weil … (folgt weiter unten).

Das ist die unbequeme Antwort.

Wer mag schon unbequeme Antworten? Die Ursache für mein Unrund-Sein anderen in die Schuhe zu schieben, ihnen die Verantwortung umzuhängen, das wäre so einfach, so bequem, so gewohnt und erlernt. Immerhin wuchs ich in einem Umfeld auf, das grundsätzlich die Verantwortung für jeden Missstand nach außen projizierte.

Aber ich mache es mir nicht (mehr) so einfach.

Der Haken am bewussten Leben ist nämlich, hin und wieder sich mit unbequemen Antworten zu befassen.

Mich in meinem Ich-Sein selbst zu beschränken ist übrigens eine Form der Selbstverstümmelung, nur mal nebenbei erwähnt. Es gibt viele unterschiedliche Arten der Selbstverletzung, die keinerlei sichtbare Narben am Körper hinterlassen, aber tiefe Spuren in der Seele und Psyche.

Warum also schränke ich mich manchen Menschen gegenüber ein und unterdrücke mein Ich-Sein?

Die Antwort auf diese Frage ist unbequem: Angst – vor Ablehnung, Zurückweisung, negativem Feedback etc etc etc …

So richtig unbequem wird es, wenn zu diesen Menschen eine tiefe emotionale Beziehung besteht, dann könnte es nämlich wehtun. Man könnte vereinfacht sagen, ich weiche einem potenziellen Schmerz (Verletzung durch das Gegenüber) aus, indem ich einen garantierten Schmerz (Selbstverletzung) auslöse. Genug Konjunktiv.

Wenn es etwas in diesem Universum gibt, das etwas unnötig komplizieren kann, dann ist der Mensch – mich eingeschlossen!

Während ich auf einer Bank in der Sonne saß, blickte ich auf eine (un)bequeme Antwort, schüttelte den Kopf über mich selbst und entschied mich, einfach mehr auf die Menschen zu vertrauen und auf mich selbst, mit dem klar zu kommen, was auch immer da kommen mag.

WORUM ES WIRKLICH GEHT IM LEBEN (1)

Da war er wieder, dieser Aha-Moment, der mir immer wieder irgendwo und irgendwann, wie aus dem Nichts begegnet. Diesmal war es eine Doku über die Welt im Jahr 1.000 n.Chr. Da wurde von Menschen berichtet, die aufbrachen, Neuland zu entdecken. Andere wollten ihr Wissen ausweiten und forschten in den unterschiedlichsten Gebieten. All die wesentlichen Dinge des Lebens … Interessanterweise – und das zieht sich durch die viele Dokus, die ich bereits gesehen habe – es findet sich darin kaum jemand, der aufbrach um ein besserer Mensch zu werden.

Keine Sorge, ich fange hier nicht an zu moralisieren. Der Terminus „besserer Mensch“ hat für mich nichts damit zu tun, wie oft ich eine gute Tat vollbringe, etwas an Hilfsorganisationen spende, die Welt rette oder allgemein „besser bin als andere“. Sich mit anderen zu vergleichen bedeutet in der Regel letztendlich nur, dass mindestens eine Person sich schlechter fühlt, weil unzureichend.

Mein Vergleich „besserer Mensch“ bezieht sich auf das, was ich war, als mir erstmalig bewusstwurde, dass ich es bin, die mein (Er)Leben der Realität verursacht, mit allem, was dazugehört. Es ist quasi die optimierte Version meines Ich. Wobei – hier gilt es Vorsicht walten zu lassen. Allzu oft werden dabei Ziele angestrebt, die nichts mehr mit einem selbst zu tun haben, sondern irgendwelche künstlichen Ideale verkörpern, die weder erreichbar noch im Alltag gesund sind – oder beides.

Mein besserer Mensch ist jene reife, ein- und weitsichtige Version, die erkennt, wenn das intrapersonelle Drama zum Einsatz anhebt und dieses nicht mehr zu Lasten anderer auslebt, sondern Wege gefunden hat, das innere Gleichgewicht zu wahren, selbst inmitten der Stürme des Lebens. Wir alle tragen in uns das Bedürfnis nach Anerkennung, Geborgenheit und Liebe. Situationsbezogen mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt. Mitunter sogar gestillt. Bei einigen (vielen) wird jedoch aus dem (ungestillten) Bedürfnis eine (unstillbare) Bedürftigkeit. Ein Dauerzustand, der einem Fass ohne Boden gleicht. Egal, wie viel hineingegeben wird, es genügt nie.

Bedürftigkeit ist eine innere Haltung, die mit den Worten „ich brauche“ beginnt, und selten die Worte „danke für all das, was ich bekomme“ findet. Wer in emotionaler Bedürftigkeit feststeckt, kann niemals frei im Denken und Fühlen werden.

Mein besserer Mensch hat gelernt, sich selbst das Maß an Liebe, Anerkennung und Geborgenheit zu vermitteln, das es braucht, damit die Grundbedürfnisse gestillt sind und die Seele sich im Gleichgewicht befindet. Was darüber hinaus von anderen Menschen kommt, darf gerne als ein Verwöhnprogramm des Lebens genossen werden, aber es ist niemals die alleinige Quelle.

Vielleicht denkt sich nun jemand: „Was hat die denn geraucht? Das ist pure Illusion!“

Ist es das?

Mal abgesehen davon, dass ich nicht rauche – ist es wirklich illusorisch? Oder nur schwer vorstellbar, weil ungewohnt? Unpopulär? In den Dokus über die großen Entdeckungen der Menschheit wird gerne das berichtet, was wissenschaftlich anerkannt und belegbar ist. Selten geht’s um das Menschsein. Vielleicht ist das Thema zu nah an Religionen (an denen man sich ganz schnell die Finger verbrennen kann) oder Spiritualität (die vieles sein kann) angesiedelt? Für mich gehört es einfach dazu, wenn man sich selbst finden und den Sinn seines Lebens entdecken möchte.

Aber wer möchte das schon?

Immerhin besteht ein nicht unwesentliches Risiko, auf diesem Weg zu erkennen, einige (oder mehrere) Jahre seines Lebens Ziele verfolgt zu haben, die bei näherer Betrachtung als Lernaufgabe taugen, ohne je wirklich zu innerer Zufriedenheit geführt zu haben.

Meine „bessere Version“ ist ein erwachsenes Ich, dass über die Torheit meiner Vergangenheit schmunzeln kann, stets bestrebt ist, mich (mehr oder weniger erfolgreich) von weiteren Narreteien abzuhalten, dankbar die Gegenwart annimmt und neugierig nach vorne blickt. Mein Schatten ist mir vertraut und ein stummer Begleiter, doch fürs Licht habe ich mich entschieden und lasse mir davon meinen Weg (er)leuchten. Meine Bedürftigkeit opfere ich freiwillig und freudvoll all dem, das mit umfassender Eigenverantwortung einhergeht. Wenn mir jemand ein „du Arme!“ umhängen will, lehne ich dankend ab. Mein Reichtum ist krisen- und inflationssicher: es ist der Glaube, das Vertrauen und die Liebe zu mir selbst, zum Leben und was immer es bringen wird.

Ein besserer Mensch?

Wenn ich zurückdenke, wer ich einst war, wie ich dachte und fühlte … ich würde sagen: Ja, ich bin heute ein besserer Mensch als ich es damals war.

An diesen Punkt zu gelangen, darum geht’s doch im Leben, oder nicht?

Das heutige Bild wurde von mir aus einem fahrenden Zug aufgenommen und passt meiner Ansicht wunderbar, um das Leben abzubilden: Ständig in Bewegung 😉

LEBENSSINN

„Wer einen Sinn in seinem Leben sieht, findet Wege.“

Dieser Satz begegnete mir heute. Auf unnachahmliche Weise bildet er die Essenz dessen ab, was mir seit längerem durch den Kopf geistert, was ich im Alltag rund um mich beobachte, was ich tief in mir fühle. Gleichzeitig ist er eine verkürzte Version eines Zitates von Viktor Frankl:

„Wer um einen Sinn seines Lebens weiß, dem verhilft dieses Bewusstsein mehr als alles andere dazu, äußere Schwierigkeiten und innere Beschwerden zu überwinden.“

Wer Viktor Frankl nicht kennt, sollte sich die Zeit nehmen, ein wenig zu recherchieren. Z.B. hier https://de.wikipedia.org/wiki/Viktor_Frankl

Mich beeindruckten seine Bücher nachhaltig. Was er durchlebt hat, kann ich mir nicht ansatzweise vorstellen, doch sein Werk vermittelt mir eine Ahnung, welch faszinierende Persönlichkeit er war.

Heute, am 10. September 2022, ist der Welttag der Suizidprävention.  

Für Frankl war die Sinnfrage von zentraler Bedeutung in der Suizidprävention. Bereits in den 1920-1930er Jahren befasste er sich damit.

Heute, beinahe 100 Jahre später, ist die Welt eine gänzlich andere, doch noch immer geraten Menschen in Situationen, in der sie keinen anderen Ausweg mehr sehen als den finalen. All der technische Fortschritt, die sozialen Entwicklungen, die gesellschaftlichen Veränderungen – all das hat nichts daran geändert, dass Menschen am Leben verzweifeln. Mehr denn je, wenn man in Statistiken und Berichten zu Suizid nachliest.

Auch ich war in meinem Leben mehrfach an einem Punkt, an dem ich nicht mehr weiterwusste, an dem der Schmerz unerträglich wurde, spielte mit dem Gedanken „es möge endlich vorüber sein“, doch da war stets auch etwas, dass mich weitermachen ließ. Kein klar formulierter Gedanke, mehr ein Gefühl:

„Ich bringe Licht in meine Welt.“

Dies ist mein persönlicher Lebenssinn. Humorvoll ergänzt: nein, ich bin weder eine Glühbirne noch ein Kraftwerk. „Licht“ bezieht sich auf das Erhellen von Unbewusstem, im Dunkel liegendem. Auf den Blick hinter den Spiegel, unter die Oberfläche, zwischen die Zeilen … Die Fähigkeit dafür wurde mir in die Wiege gelegt, die Umsetzung gibt meinem Leben seinen Sinn. Wenn ich meine Notizhefte aus meiner Jugend aufschlage, entdecke ich darin bereits jene tiefsinnigen Reflexionen, die heute für mich typisch sind. Es brauchte allerdings seine Zeit, meinen Lebenssinn als solchen zu erkennen. Und noch mehr Zeit, um ihn in meine Handlungen zu integrieren. Seit ich diesen Schritt vollzogen habe, sind Depressionen eine sehr selten auftretende, zeitlich rasch vorüberziehende Randerscheinung in meinem Leben geworden. Der Gedanke an Suizid ist vollständig verschwunden. Und ich finde Wege, für all die Herausforderungen, die mir begegnen.

Wie viele Menschen laufen herum, ohne für sich eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens zu finden? Verlieren an Zuversicht, sehen keine Wege mehr?

Zu viele.

Vielleicht wirkt es in unserer modernen, digitalen Welt ein wenig antiquiert, über den Sinn des Lebens nachzudenken. Inmitten all des Wohlstandes (den wir immer noch haben) innezuhalten, die Ablenkungen beiseite zu schieben, und sich dem Wesentlichen zuzuwenden. Der Sinn des (eigenen) Lebens lässt sich vermutlich in den seltensten Fällen mit „42“ beantworten (bitte gerne nachlesen bei „Per Anhalter durch die Galaxis“), doch in ihm schlummert jene Kraft, die uns Schwierigkeiten überwinden und Krisen meistern hilft.

Frankl sagte auch: „Sinn muss gefunden werden, kann nicht erzeugt werden.“

Viele Jahre meines Lebens war ich eine Suchende, bis ich fand (den Sinn meines Lebens). Vielleicht kann ich mit diesen Zeilen manche ermuntern, sich auf die Suche zu machen (in sich selbst) nach dem Sinn des Lebens. Vielleicht führt dies zu manch erhellenden Erkenntnissen im Sinne von „es werde Licht“ 😉

Es ist an der Zeit, in unserer Gesellschaft offen und wertschätzend über essentielle menschliche Themen zu diskutieren. Eines davon ist der Lebenssinn. Ein anderes, wenn man an einen Punkt angelangt ist, an dem es scheinbar keinen Ausweg mehr gibt.

Bild: pixabay.com

ICH LEBE

Vor wenigen Tagen traf ich im Stiegenhaus unserer Zentrale zufällig auf eine junge Kollegin, die erst kürzlich aus ihrem Urlaub an der Elfenbeinküste zurückgekommen ist und seither an einer Art Kulturschock laboriert. Eine dritte Kollegin, die vor vielen Jahren nach Wien kam und seither hier lebt, schloss sich uns an. Innerhalb von Minuten brachten wir es auf den Punkt:

Wir sind von Zombies umzingelt!

Ein Hotspot: die U-Bahn.

Niemand lächelt oder blickt gar einem anderen in die Augen. Alles wirkt irgendwie grau, und das ist nicht die Betonwänden rundum geschuldet. Es mangelt an Lebendigkeit, Lebensfreude, Leuchten in den Augen, denn ein Lächeln wäre nur auf diese Weise erkennbar dank der FFP2-Masken. Trotzdem.

Viele tragen Kopfhörer oder haben Stöpsel in den Ohren, aber kaum jemand lässt sich vom Rhythmus der Musik anstecken. Die Körper sind starr, die Blicke leer.

Was um alles in der Welt ist los mit den Menschen?

Ja, es gibt eine Menge Probleme auf diesem Planeten, die meisten davon ungelöst.

Ja, es gibt Konzerne, die sich unter Bezug auf die aktuelle Weltsituation schamlos an denen bereichern, die sich nicht wehren können.

Ja, es gibt Erfreulicheres als bei über 30 Grad Außentemperatur mit einer FFP2 durch die Gegend zu laufen.

ABER … verdammt nochmal, wir leben!

Bei allem, was da sonst noch ist, das wesentliche und für mich einzig wichtig ist: ICH LEBE!

Ich kann mein Leben in manchen Bereichen mehr, in anderen weniger gestalten, aber ICH LEBE!

Manche Tage laufen besser, andere schlechter, aber ICH LEBE!

Solange ich lebe, kann und will ich dieses Leben zelebrieren, mich lebendig fühlen, Lebensfreude ausstrahlen, dankbar sein für jeden Augenblick, den ich erleben darf, für jeden Atemzug, der mich durchströmt, für jeden Sonnenstrahl, der mich wärmt.

Niemand von uns weiß, wieviel Zeit einem bleibt. Die Zukunft ist ein Lotteriespiel, die Vergangenheit ein staubiges Archiv. Leben findet in der Gegenwart statt. Hier und Jetzt. Wann, wenn nicht jetzt?

Wir haben im Leben stets die Wahl, uns von den Umständen bestimmen zu lassen oder ihnen mit Gelassenheit, Zuversicht und ein wenig Humor zu begegnen. Ersteres funktioniert ganz von selbst. Letzteres stellt zumeist eine größere Herausforderung dar, aber wer behauptet, das Leben wäre ein Spaziergang?

Die Umstände können uns alles nehmen, nur eines nicht. Das verlieren wir erst, wenn wir es selbst aufgeben: unsere Lebendigkeit.

Ich bin weder bereit, meine Lebendigkeit aufzugeben noch mir meine Lebensfreude durch die Umstände nehmen zu lassen. ICH LEBE in jedem Atemzug, mit jedem Herzschlag, im Hier und Jetzt, leuchte von innen heraus. Vielleicht meiden sie mich deshalb, die Zombies, wenn ich auf dem Bahnsteig tanze und meine Lebensfreude ansteckend wirken könnte.  😉

Bild: Pixabay.com