SCHREIB DICH FREI

Vor einigen Tagen erschien die Jänner-Ausgabe des Magazins MEIN LEBEN LIVE, zu dem ich einen Artikel über meine persönlichen Erfahrungen in Bezug auf „Schreibtherapie“ beisteuern durfte. Ein – so hoffe ich – interessanter Beitrag für all jene, die nach Möglichkeiten und Wegen für sich Ausschau halten.

Hier der Link zum Nachlesen als Gratis-Download:

Im Magazin finden sich auf 124 Seiten vielen spannende Beiträge zu Themen, die uns alle betreffen. Wie schon der Namen verspricht, ist MEIN LEBEN LIVE ein Magazin, das von Leser*innen für Leser*innen gestaltet wird.

Einfach mal reinklicken.

Es lohnt sich 😉

Bilder: pixabay.com & http://www.mein-leben-live.de

HARDCORE PHILOSOPHY

Wieder einmal liegt eine Woche hinter mir, die sich in einer Frage darstellen lässt: „Was noch?“ Was kann noch schiefgehen? Wenn auch noch der letzte, verbleibende Silberstreif am Horizont, der mich durch die Mühsal der Tage und den Irrsinn des Unverständlichen hindurch hoffen und auf etwas Wunderbares freuen ließ, einfach so zerbröselt, zermahlen von den Urgewalten des Menschseins, von unbegründeten, ja irrationalen Ängsten, die doch so lebensecht sind – eben menschlich. Zerschmettert von Ereignissen außerhalb meiner Einflusssphären. Zunichte gemacht vom Schicksal …

Okay, ich bremse meine dramatische Ader wieder ein wenig. Ich denke, ich habe hinreichend die gefühlte Dimension der Ereignisse dargestellt. Es ließe sich auch in einem einzigen Satz formulieren, oder zwei Worten: Murphy’s Law …

“Anything that can go wrong WILL go wrong.”

„Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Außer vielleicht die Randbemerkung, dass dies DIE Gelegenheit ist für Hardcore Philosophy.

Nach dem Motto zu leben „Alles, was dir auf deinem Weg begegnet, ist für dich da, um daraus zu lernen und zu wachsen. Nimm es dankbar an!“ ist bei Schönwetter, wenn also alles bestens läuft, sehr einfach. Es drängt sich ja gerade zu auf.

Schwierig wird es bei kleineren Problemchen.

Eine Herausforderung bei größeren Problemen.

Eine echte Challange bei Desaster-Wochen. Die können schon mal zu einer lebensphilosophischen Glaubenskrise führen.

Dankbar anzunehmen, dass sich eine Katastrophe an die andere reiht in einer schier endlosen Kette, OHNE dabei in realitätsfernen Zwangsoptimismus zu verfallen, verlangt schon einiges an Pragmatismus. Ein Blick auf die Geschehnisse aus der Meta-Ebene kann dabei helfen. Dieser macht die Lernaufgaben sichtbar, und auch wenn die daraus resultierenden Erkenntnisse mitunter nicht gerade leicht verdaulich sind, stellen sie doch einen Entwicklungsschritt dar. Vielleicht löst sich dabei der eine oder andere blinde Fleck auf? Verliert eine Selbsttäuschung an Macht über uns? Erkennen wir bislang verborgene Zusammenhänge oder verdrängte innere Konflikte?

Auch wenn es ungemein verlockend ist, in theatralisch zur Schau getragenes Selbstbedauern zu verfallen, sich als Opfer widriger Umstände zu präsentieren und dem – nur allzu verständlichem – Frust Luft zu machen, das bringt nicht weiter. Es mag kurzzeitig Erleichterung bringen, aber die Lernaufgabe dahinter bleibt bestehen und wird sich bei nächster Gelegenheit prominent in den Vordergrund unserer Wahrnehmung spielen.

Man kann vor allem davonlaufen, nur nicht vor sich selbst!

Wir bekommen täglich im Außen das präsentiert, was wir in uns tragen – gelöst oder ungelöst. Das Leben ist ein gigantischer und gleichzeitig objektiver Spiegel. Es ist weder fair noch unfair. Weder gut noch böse.

Es ist, was es ist…

… oder besser: was wir daraus machen.

Es liegt an uns, die Ereignisse zu bewerten, sie als Last oder Chance zu sehen. Auch eine scheinbar endlose Kette von Katastrophen. Dazwischen auch die anderen Ereignisse noch zu sehen, die es auch gab, das Gelungene, Erfreuliche, Positive …

Das Leben ist nie nur einseitig. Alles hat immer zwei Seiten (mindestens).

Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Damit meine ich nicht den Zwangsoptimismus im Sinne von „Ich muss nur darauf vertrauen, dann wird schon wieder alles gut.“ DAS ist die bequeme, aber wenig zielführende Kurzfassung von:

„Schau genau hin, möglichst wertfrei. Erkenne, was wirkt, die Hintergründe und Zusammenhänge. Erkenne und verstehe deinen eigenen Anteil daran. Verändere diesen, auch wenn es Überwindung verlangt und anstrengend ist. Mach weiter, auch wenn du zwischendurch in alte Muster zurückfällst. Bleibt konsequent, bis du dein Ziel erreicht hast. Hab Geduld und Vertrauen in dich selbst. Sei dir bewusst, dass die Zeit, die es braucht, auch davon abhängt, wie freiwillig du diesem Prozess zustimmst und wie (selbst)liebevoll du ihn umsetzt. Sei dankbar, dass du diese Chance erhältst. Sei dir bewusst, dass die Veränderung in dem Moment geschieht, indem du dich dazu entschließt, das überholte loszulassen und auf das neue zuzugehen. Sei dir bewusst, das nur dann etwas geschehen wird, wenn du es tust. Und sei dir bewusst, es ist genauso, wie es sein soll – und das ist gut. Vielleicht ein wenig anstrengend, aber dennoch gut.“

Diese Gedanken angesichts einer echt besch*** Woche denken und ihre Botschaft fühlen zu können, das nenne ich Hardcore Philosophy oder Lebensphilosophie für Fortgeschrittene, die auch bei Schlechtwetter den Kurs zu halten vermögen … denn genau darauf kommt es an im Leben: Durch die Stürme hindurch manövrieren zu können in dem Wissen, das sie auch wieder vorüber gehen und die Sonne wieder scheinen wird.

Bild: pixabay.com

AUF DEN PUNKT GEBRACHT

An sich nichts neues, doch in den letzten Tag fiel es mir wieder verstärkt auf: Die Vielfalt an Themen und Ausprägungen von Symptomen, die Borderliner tagein tagaus beschäftigen – und die sich wiederholen. Manchmal mit kleinen Abweichungen, ein anderes Mal unverhohlen als das, was es bereits war. Ich erspare mir hier eine Aufzählung der Symptome, denn diese Liste ist lang – sehr lang. Angesichts dieser Vielzahl ist es absolut verständlich, wenn man jede Hoffnung verliert, jemals mit der Aufarbeitung fertig zu werden. Oder einfach irgendwo beginnt.

Mir erging es nicht anders. Jahrelang arbeitete ich mich von einem „Nebenschauplatz“ zum anderen vor. Stets in der Hoffnung, endlich am Ziel angekommen zu sein, wenn dies oder das gelöst wäre. Doch dem war nicht so. Ganz im Gegenteil. Mitunter verbarg sich hinter einer gelösten Hürde eine weitaus höhere. Viel Zeit und Energie investiert – und (scheinbar) doch nicht weitergekommen. Mehr als einmal war ich kurz davor, zu resignieren. Aufzugeben. Ähnliches beobachte ich bei vielen Betroffenen in den Selbsthilfegruppen.

Wie etwas lösen, das scheinbar keinen Anfang und kein Ende hat? Das derart komplex verstrickt ist – wie ein verfilzter gordischer Knoten – das die Zusammenhänge nicht mehr erkannt werden können. Das vielleicht niemals gelöst werden will?

Nun, meine Lösung geschah, als ich es genau genommen nicht erwartet oder angestrebt hatte. Es passierte eher zufällig, als ich begann das zu tun, was ich tun wollte, solange ich mich zurück erinnern kann, aber es nicht gewagt habe: ich fing an, all die Geschichten, die mir Tag für Tag und Nacht für Nacht durch den Kopf geisterten, aufzuschreiben. Ich fing an, ich zu sein. Mit mir selbst in Interaktion zu treten.

Auf den Punkt gebracht: Ich fing an, in mich hineinzuhören.

Allmählich veränderte sich mein Bild von mir selbst, begann ich zu verstehen, wie alles zusammenhing. Der gordische Knoten begann sich zu lösen. All die Probleme im Außen, die Symptome, die mich über Jahre wie ferngesteuert durch mein unverständliches und phasenweise nicht gefühltes Leben wanken ließen … all das offenbarte, wonach ich tief in meinem Innersten sehnte: meine grundlegenden menschlichen Bedürfnisse, die erfüllt sein wollten, damit es mir gut geht.

Auf den Punkt gebracht: Ich lernte, meine eigenen Bedürfnisse zu verstehen …

… und es waren ganz andere, als mein Verstand mir jahrelang erzählt hatte. Und vor allem lernte, ich meine Bedürfnisse auch selbst zu erfüllen. Keine Abhängigkeiten mehr von anderen oder äußeren Bedingungen! Autark im Fühlen. Nichts und niemand bestimmt, wie ich mich fühle! Naja, zugegeben, hin und wieder ärgere ich mich über so manches, was andere tun, doch mir ist bewusst, dass es meine eigene Entscheidung ist, mich zu ärgern. Ich könnte auch darüber lachen. Oder es ignorieren. Manchmal verletzt mich auch jemand. Doch auch dabei ist mir bewusst, dass ich diesem Gefühl zustimme, weil es wichtig ist, die eigene Verletzlichkeit zu akzeptieren. Wunden heilen. Es wäre eine naive Illusion zu glauben, niemals verletzt zu werden.

Die menschliche Gefühlswelt ist vielfältig. Jedes unserer Gefühle hat seine Berechtigung. Indem wir einzelne davon negieren, treiben wir einen Keil durch uns selbst. Als kleines Kind erlebte ich schier überwältigenden Schmerz. Dafür wollte ich mich schützen, versuchte Schmerz zu vermeiden indem ich mein Fühlen drosselte – und erlebte regelmäßig, von all dem Unterdrückten aus der Bahn geworfen zu werden. Die emotionale Achterbahnfahrt einer Borderlinerin.

Der Ausstieg begann, als ich aufhörte, auf die Schienen zu starren, und stattdessen entdeckte, woher der Motor seine Energie bezog.

Auf den Punkt gebracht: Die Auflösung begann mit der Annahme von mir selbst.

Wie gerne würde ich anderen Betroffenen jahrelange Umwege ersparen. All die Energie, die sie dafür investieren, an jenen oberflächlichen Symptomen und Problemen zu arbeiten, die links und rechts der Schienen nach Aufmerksamkeit gieren.

Wie gerne würde ich einfach sagen:

Stopp! Schieb all das Beiseite, von dem du glaubst, dass es wichtig ist und schau auf das, was dahinter liegt, auf den Kern der Sache. Auf das, was du (dein inneres Kind und welche Anteile sonst noch beteiligt sind) brauchst, um in deine Kraft zu kommen und stabil auf beiden Beinen im Leben zu stehen. Was auch immer in deinem Leben geschehen ist und wie schrecklich es auch gewesen sein mag, es ist vorbei! Im Hier und Jetzt liegt es allein an dir, wie du diesen Augenblick erlebst.

Es liegt an dir, dein Bedürfnis nach Liebe, Geborgenheit und Anerkennung zu erfüllen.

Es liegt an dir, all das loszulassen, was dich belastet.

Es liegt an dir, dich selbst so zu lieben, wie du bist – und andere damit einzuladen, es dir gleichzutun.

Es liegt an dir, den anderen mit Offenheit und Toleranz zu begegnen – und ihnen zu zeigen, wer du bist, damit sie dich auch verstehen können.

Es liegt an dir, jeden neuen Tag mit einem Lächeln zu beginnen und einem „Danke“ zu beenden.

Es liegt an dir, mit der Veränderung (und deiner Selbstheilung) zu beginnen.

Es liegt an dir, darauf zu vertrauen, dass du es kannst und in dir bereits alles vorhanden ist, was du dafür brauchst – vielleicht mit ein wenig Anleitung, doch deinen eigenen Weg der Auflösung kannst du nur selbst gehen.

Es liegt an dir … auf den Punkt gebracht.

Die beste Nachricht aller Zeiten – so empfinde ich es mittlerweile.

Wie gerne würde ich anderen Betroffenen all das sagen, doch wer würde mir glauben? Vor ein paar Jahren hätte ich mir selbst nicht geglaubt, ebenso wenig wie ich jenen glaubte, die mir ähnliche Worte immer und immer wieder vor die Nase hielten.

Ich wollte nicht glauben.

Ich wollte Recht behalten. Mir war Unrecht geschehen und ich hatte ein Recht darauf, darunter zu leiden.

Ich wollte leiden.

Auf den Punkt gebracht: Ich stand mir selbst im Weg, …

… bis ich mir die Frage stellte: Lieben oder Leiden?

Auf den Punkt gebracht: Ich entschied mich zu lieben!

Bild: pixabay.com

GEDANKEN IM WINTERWALD

Der Wald ist erstarrt. Das Leben scheint zum Stillstand gekommen. Nur die dunklen Wasser des Flusses strömen unaufhörlich dem Kommenden entgegen, schlängeln sich durch die in unschuldiges Weiß gehüllt Landschaft des Lebens. Unterhalb der glitzernden Decke ruht, vor deinem Blick noch verborgen, was sich schon bald offenbaren wird.

Was wird kommen?

Morgen – und übermorgen?

Nichts ist bestimmt, alles ist gewiss.

Blickst du in die dunklen Wasser, wirst du erkennen, was dir das Morgen bringen wird.

Du wirst dir selbst begegnen, wie schon an jedem Tag zuvor in deinem Leben. Dies ist gewiss – und es ist an dir zu entscheiden, was daraus entstehen wird.

Welche Spuren du auch immer ins unberührte Weiß zeichnen wirst, die Zeit wird sie tilgen. Verweilen wird nur, was du in der Erinnerung anderer hinterlässt – und in ihren Herzen.

Morgendliche Inspiration

Das Leben hinterlegt täglich Wunderbares auf meinem Weg. Mein erstes Geschenk des Tages fand ich in jenen Sonnenstrahlen, die sich über den Horizont erhoben um die Dunkelheit in die Vergangenheit zu entlassen und mich in die Umarmung des Lebens zu hüllen.

Wie könnte ich bei dem Anblick etwas anderes empfinden als

Dankbarkeit … für dieses Leben

Geborgenheit …. im Augenblick

Liebe … aus tiefstem Herzen

ZUR RICHTIGEN ZEIT AM RICHTIGEN ORT?

In den vergangenen beiden Wochen habe ich mir eine Mini-Auszeit gegönnt. Kein Job. Einfach nur im eigenen Takt leben, nachdenken und hineinspüren. Soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschränken fällt in Lockdown-Zeiten wahrlich einfach. Gegen Ende dieser Auszeit wurde ich wieder etwas aktiver in Selbsthilfegruppen. Ein Chat brachte folgende Gedanken ins Rollen. Ich schrieb sinngemäß folgendes:

„Mein großes Glück war es, zur richtigen Zeit die richtigen Menschen zu treffen, die mir einen Tritt in meinen A**** verpassten und mir klarmachten, dass meine Probleme (insbesondere meine Borderline-Herausforderung) in mir waren, ich sie selbst in mir lösen konnte und alles, was ich dafür brauchte, bereits in mir vorhanden war. Es bedurfte nur noch der Anleitung, wie ich es tun konnte.“

100% Ausstieg aus dem Drama bzw. der Opferrolle – so könnte man es auch nennen. Oder den Beginn meiner Heilung durch eine glückliche Fügung.

ABER … war es wirklich Glück? Gibt es so etwas wie den richtigen Zeitpunkt und die richtigen Menschen? Genaugenommen waren es meistens keine neuen Menschen, sondern jene, die ich schon länger kannte. Manchmal jahrelang. Sie erzählten auch nichts Neues. Dennoch – plötzlich fiel ihre Botschaft auf fruchtbaren Boden. Lag es also an meiner Bereitschaft, diese anzunehmen?

Wenn dem so ist, drängt sich eine provokative Frage auf: „Wie viel leichter und kürzer könnten wir unsere individuellen Lern- und Entwicklungswege machen, indem wir uns dem Prozess bereitwillig öffnen?

Oder anders gefragt: Was hält uns davon ab?

Auf diese Frage könnte ich unzählige mögliche Antworten hier auflisten, doch ich unterlasse es bewusst, um dir den Raum zu lassen, deine eigenen zu finden.

Ich halte nicht viel von Generalisierungen, aber eine trifft 100%ig zu:

Wenn uns wer auf unserer Reise zu uns selbst, zurück zu Selbstliebe und Lebensfreude im Weg steht, dann wir selbst.  

Was hält dich davon ab, jeden Moment deines Lebens dankbar anzunehmen und daraus zu lernen?

Wo stehst du dir selbst im Weg?

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein ist – aus meiner Sicht – eine Konsequenz der Entscheidung, sich dem Potenzial des Augenblicks zu öffnen. Die Antworten auf all die ungelösten Fragen und Probleme, die uns beschäftigen, sind immanent rund um uns vorhanden. Es genügt, die Augen zu öffnen und zu erkennen. Doch dafür ist es erforderlich, den Fokus vom Problem weg und hin auf Lösungen zu lenken.

Allzu häufig geschieht diese jedoch erst, wenn der Leidensdruck derart angewachsen ist, das es schlichtweg nicht mehr anders geht – was sehr schade ist, denn damit verbauen wir uns die Möglichkeit der freudvollen Entwicklung zulasten des Lernens unter Druck.

Vor wenigen Tagen wachte ich kurz nach Mitternacht mit diesem Gedanken auf:

Viel wichtiger als die Frage, wann die Menschheit damit anfing, das Leben unnötig kompliziert zu machen, ist jene: Wann hören wir damit auf?

Der richtige Zeitpunkt und richtige Ort für eine Revolution im Denken?

2020 hat mein Leben viel einfacher gemacht und gleichzeitig enorm bereichert. Ich gab vieles auf, vor allem Belastungen und Sorgen. Auch Materielles, das immer eine Last darstellt. Mit leichtem Gepäck durchs Leben zu reisen und dennoch mehr als genug zu haben, aus der Fülle des Seins heraus zu leben und jeden Tag zu genießen, sich angenommen, angekommen und zu Hause zu fühlen – was mehr an „Echtem“ kann einem das Leben schenken?

Das Essentielle im Leben (Liebe, Freundschaft, Gesundheit, Dankbarkeit, Zufriedenheit, Seelenfrieden, Gelassenheit, Ausgeglichenheit …) ist nicht käuflich. All dies bekommen wir quasi gratis, sobald wir unsere Türen dafür öffnen, aber spätestens zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort … wenn wir dafür bereit sind.

Bild: pixabay.com

Abendgedanken

Abendgedanken auf einem Bahnsteig nach Sonnenuntergang Getrennt von anderen.

Auf Abstand.

Maskiert.

Wie sollen sich unter diesen Umständen zwei finden?

Wie?

Durch Vertrauen … ins Leben und seine Magie?

Magie?

Ein romantisches Wort für etwas, das wir (noch) nicht vollständig erklären können: den Zufall, der scheinbar aus dem nichts genau die Menschen in unser Leben führt, die wir suchen, wenn … (dazu später mehr😉)

Es gibt viele erklärende Modelle. Angefangen beim Gesetz der Anziehung bis zu Wünschen ans Universum. Valide Beweise fehlen bislang noch. Doch braucht es die tatsächlich? Oder genügt es, zu vertrauen, sein Herz zu öffnen für jene Magie, die der Verstand nicht vollständig erklären kann und es vielleicht nie können wird.

Ich weiß nur eines: wenn ich mein Herz im Vertrauen auf die übermenschliche Weisheit des Lebens öffne, geschehen „Zufälle“, die mich an Magie erinnern und zum Lächeln bringen über mich selbst, die ich so oft gezweifelt habe und stets eines Besseren belehrt wurde in Bezug auf Wunder und Magie😉

Guten Morgen 2021

Guten Morgen am ersten Tag des Neuen Jahres

Öffne Dein Herz und begrüße 2021 mit einem Lächeln.

Umarme, was auch immer vor Dir liegt und sei Dir gewiss, das Leben wird diese Umarmung erwidern.

Entdecke das Wunderbare, das Dich jeden Tag umgibt, das Besondere im Alltäglichen, das Einzigartige in der Vielfalt.

Sei Dir bewusst, Teil eines großen Ganzen zu sein, das ohne Dich nicht das wäre, was es mit Dir ist.

Sei Dir bewusst, einzigartig zu sein, und gleichzeitig mit allem verbunden, geborgen in dem großen Ganzen, das uns umgibt.

Du bist wichtig! Für die Menschen, die Dich lieben. Für das Leben, das Dich an den Platz gestellt hat, an dem Du gerade bist.

Ich verrate Dir jetzt ein Geheimnis: Das Leben kann Dich nur umarmen, wenn du es auch umarmst. Eine Umarmung ist immer eine Zustimmung. Lehnst Du etwas im Leben ab, gibt es keine Umarmung

Was auch immer 2021 für Dich bereithält – umarme es in Dankbarkeit, und es wird Dein Leben bereichern … an Erfahrung, Wissen, Weisheit, Gelassenheit, Seelenfrieden, ja sogar an Liebe.

Möge 2021 Dir viele Umarmungen schenken.

Bild: pixabay.com

Morgengruß

Wenn man mit diesem Anblick vom Tag begrüßt wird, wie kann man auch nur eine Sekunde daran zweifeln, nicht zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein?

Sei dankbar für das Gestern.

Sei neugierig auf das Morgen.

Lebe im Augenblick.

Im hier und jetzt.

Mit all der Kraft, Lebensfreude und Liebe, die deinem Herzen zu entspringen vermag.

💛🔥Lesley B. Strong 23. Dezember 2020 🌞

Fragen & Gedanken zum Leben

Viel wichtiger als die Frage, wann die Menschheit damit anfing, das Leben unnötig kompliziert zu machen, ist jene:
Wann hören wir damit auf?

Wenn mal wieder alles nur schwer ist… lächle und staune, wie es von Minute zu Minute leichter wird. Einfach so 😉

Was wir in uns tragen, bestimmt, was wir rund um uns erblicken.

LEBENDIGKEIT ist eine Frage des Timings … nicht gestern, nicht morgen oder irgendwann, sondern jetzt, in diesem Augenblick 💛🔥

Mein Gedanke des Tages:
Weisheit beginnt, wenn wir anfangen aus unserer Vergangenheit zu lernen anstatt über sie zu klagen

Bild: pixabay.com