Als Kind bewunderte ich jene Filmhelden (zu jener Zeit waren es überwiegend Männer, Frauen wurde die Heldinnenrolle damals noch nicht zugestanden), die inmitten einer chaotischen, gefährlichen, aufgeladenen Situation ihre stoische Ruhe behielten, schweigend ihr Gegenüber musterten, unerschrocken, kraftvoll – und mit einem einzigen Satz alles sagten. Ich fragte mich, wie schaffen sie das? Schon klar, das waren Schauspieler in ihrer Rolle, dennoch – da war eine Präsenz spürbar, eine Präsenz, die ich erreichen wollte …
Lange Zeit fühlte ich Leere in mir. Heute ist es Stille. Diese Stille ist alles andere als leer. In mir ist jede Menge, ganz besonders Gelassenheit. Früher füllte sich die scheinbare Leere mit Resonanz zu dem, was um mich war – und das war nicht immer konstruktiv und lebensbejahend. Nun gleicht meine Stille einem ruhenden See, der alles sein kann, aber nichts sein muss. In meiner Stille (oder Gelassenheit) verharrend, nehme ich das rundum mich war, doch ich entscheide, ob mich reinziehen lasse (in das „Drama“ anderer) oder nicht. Ich habe die Präsenz in mir gefunden, selbst zu entscheiden. Kein Echo, keine Spielfigur – einfach ich.
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich wieder intensiver mit Themen wie Meta-Kognition, Selbstregulation, Wahrnehmung und Realität. Es gab einiges zu verarbeiten, es gilt einiges zu entscheiden. Wohin soll meine Reise gehen? Bildlich gesprochen durchlebe ich einen weiteren „Häutungsprozess“, lege eine Hülle ab, der ich entwachsen bin.
Transformation – in deren Zentrum Stille wirkt. Präsenz.
Was auch immer 2026 bringen wird, dieses Jahr startet für mich kraftvoll und gleichzeitig unspektakulär. Meine Veränderung wird weder durch hektisches Tun noch äußere Notwendigkeit oder sehnsuchtsvolles Verlangen angetrieben. Es ist Stille. Gewissheit, dass das Unvermeidliche geschehen wird, ob ich nun in Unruhe verfalle oder in Gelassenheit verweile. All die vielfältigen Facetten des Hier und Jetzt, die Tiefe eines bewussten Augenblicks, kein Denken, nur Wahrnehmen – was rundum ist und die Stille in mir.
Bild: pixabay.com
DIE STILLE IN MIR
Als Kind bewunderte ich jene Filmhelden (zu jener Zeit waren es überwiegend Männer, Frauen wurde die Heldinnenrolle damals noch nicht zugestanden), die inmitten einer chaotischen, gefährlichen, aufgeladenen Situation ihre stoische Ruhe behielten, schweigend ihr Gegenüber musterten, unerschrocken, kraftvoll – und mit einem einzigen Satz alles sagten. Ich fragte mich, wie schaffen sie das? Schon klar, das waren Schauspieler in ihrer Rolle, dennoch – da war eine Präsenz spürbar, eine Präsenz, die ich erreichen wollte …
Lange Zeit fühlte ich Leere in mir. Heute ist es Stille. Diese Stille ist alles andere als leer. In mir ist jede Menge, ganz besonders Gelassenheit. Früher füllte sich die scheinbare Leere mit Resonanz zu dem, was um mich war – und das war nicht immer konstruktiv und lebensbejahend. Nun gleicht meine Stille einem ruhenden See, der alles sein kann, aber nichts sein muss. In meiner Stille (oder Gelassenheit) verharrend, nehme ich das rundum mich war, doch ich entscheide, ob mich reinziehen lasse (in das „Drama“ anderer) oder nicht. Ich habe die Präsenz in mir gefunden, selbst zu entscheiden. Kein Echo, keine Spielfigur – einfach ich.
Seit einiger Zeit beschäftige ich mich wieder intensiver mit Themen wie Meta-Kognition, Selbstregulation, Wahrnehmung und Realität. Es gab einiges zu verarbeiten, es gilt einiges zu entscheiden. Wohin soll meine Reise gehen? Bildlich gesprochen durchlebe ich einen weiteren „Häutungsprozess“, lege eine Hülle ab, der ich entwachsen bin.
Transformation – in deren Zentrum Stille wirkt. Präsenz.
Was auch immer 2026 bringen wird, dieses Jahr startet für mich kraftvoll und gleichzeitig unspektakulär. Meine Veränderung wird weder durch hektisches Tun noch äußere Notwendigkeit oder sehnsuchtsvolles Verlangen angetrieben. Es ist Stille. Gewissheit, dass das Unvermeidliche geschehen wird, ob ich nun in Unruhe verfalle oder in Gelassenheit verweile. All die vielfältigen Facetten des Hier und Jetzt, die Tiefe eines bewussten Augenblicks, kein Denken, nur Wahrnehmen – was rundum ist und die Stille in mir.
Bild: pixabay.com