GOODBYE 2023 – WELCOME 2024

31.Dezember 2023 – Zeit, Bilanz zu ziehen.

Müsste ich für das Jahr 2023 ein Wort definieren, so wäre es INTENSIV in allen Belangen. Egal, ob im Job oder meiner persönlichen Entwicklung. Zeit zum Verschnaufen blieb kaum. Vielleicht auch deshalb verbringe ich die letzten Tage dieses Jahres gesundheitlich angeschlagen im Erholungsmodus. Zurückgezogen vor ein loderndes Kaminfeuerchen genieße ich es, allein zu sein, Zeit für mich, meine Gedanken und Gefühle zu haben.

Allein, aber weit entfernt davon, einsam zu sein. Mehr denn je fühle ich mich eingebunden in ein großes Ganzes, geborgen in der Umarmung des Lebens, voller Selbstvertrauen und Achtsamkeit, frei von Zweifeln. Ich bin genau da, wo ich sein will.

Wohin wird mein Weg mit 2024 führen?

Auf mein Bauchgefühl hörend und die Ereignisse der vergangenen Monate als Trend verstehend, wird meine Individualität noch stärker in den Vordergrund treten. Was das genau bedeutend wird, davon lasse ich mich überraschen. Ich weiß nur, was ich (noch weniger) machen werde: Werbung in den sozialen Medien. Für mich mittlerweile absolute Zeitverschwendung. Was ich mache, was ich bin, ist viel zu komplex, um in einem 2-Sekunden-Zeitfenster in der Sintflut aus grellbunten Beiträgen wahrgenommen zu werden. Ein Beispiel:

Eine zwischenmenschliche Begegnung vor wenigen Tagen. Es hat kaum eine halbe Stunde zwanglose Plauderei gebraucht, um mein Gegenüber zu beeindrucken, zum Nachdenken zu bringen, den einen oder anderen Impuls zu setzen für tiefergehendes Verständnis dessen, was ist – und Ideen entstehen zu lassen für mehr Lebensqualität in Zukunft. Interesse an meiner Arbeit als Autorin und Bloggerin entstand quasi nebenbei. Natürlich lässt sich auf diese Weise nicht existenzsichernder Umsatz generieren, aber will ich das? Muss ich das? Nein! Mein Job sichert mein Auskommen. Meine Bücher schreibe ich einerseits für mich selbst, andererseits für Menschen, die Interesse am Thema Borderline haben und/oder die auf der Suche nach sich selbst sind. Das in grellbunte Beiträge zu bringen um mit x anderen um Aufmerksamkeit zu buhlen, ist nicht mein Weg. Ich sehe mich als Mentorin, die verdammt viel zu geben hat. Wer mich findet (und ich habe stets ein paar Mentees, die ich im Stillen begleite), stellt das rasch fest.

Mir wurde gesagt, ich leuchte von innen heraus, habe ein Funkeln in den Augen, strahle Lebensfreude und enorme Kraft aus, gleichzeitig auch Gelassenheit. Kein Beitrag in den sozialen Medien, ob Bild, Text oder Video, kann das wiedergeben, was eine zwischenmenschliche Begegnung zu vermitteln vermag. Genau dorthin zieht es mich – Menschen zu begegnen. Wo auch immer, wann auch immer. Menschliche Wege kreuzen sich nie zufällig. Jede Begegnung hält für beide Seiten etwas bereit … zum Lernen, zum Geben, zum Erkennen, zum Verstehen …

Meine Mission ist es, meinen Erfahrungsschatz zu teilen. Ich schreibe Geschichten, um Leben zu retten – im wahrsten Sinne des Wortes – möchte mit meiner Lebenserfahrung und meinem Knowhow Menschen helfen, sich selbst und ihren eigenen Weg zurück in die Umarmung des Lebens zu finden. Man möchte meinen, die sozialen Medien wären genau der richtige Ort dafür – das sind sie aber nicht, nicht mehr. Zu viele, zu laute Botschaften.

Die Stimme des Herzens ist eine leise. Wer sie hören möchte, tut gut daran, Stille einkehren zu lassen.

Vielleicht werde ich 2024 nicht viele Menschen erreichen, aber mit Gewissheit jene, denen ich etwas weitergeben kann.

Urvertrauen – die Umarmung des Lebens – bedeutet auch, nicht angestrengt den Dingen nachzulaufen, von denen man glaubt, sie müssten sein, sondern das anzunehmen, was es ist. Geduld nennt man die kleine Schwester der Weisheit. Weisheit lehrt, dass wir im Leben nichts erzwingen können. Wir bekommen, wofür wir bereit sind. Jede Begegnung kann ein Spiegel sein, meistens der Gegenwart, mitunter ein Blick in die Vergangenheit.

Nicht mehr bedürftig (auf der ständigen Suche nach Liebe, Geborgenheit, Anerkennung) zu sein, öffnet das Tor in ein selbstbestimmtes Leben. Wie das aussehen kann, davon will ich im kommenden Jahr berichten.

Was auch immer 2024 bringen wird, ich freue mich drauf, auf jeden einzelnen Tag, jede Begegnung, alles, was da kommen mag, denn es wird mich auf meinem Weg weiter voranbringen.

Bild: https://pixabay.com/de/photos/gl%C3%BCcksschweinchen-gl%C3%BCck-5089786/

AUF DER DURCHREISE

Seit gestern sitze ich wieder oben am Berg auf 1.600 m Seehöhe. Urlaubstage auf der Piste. Seelenzeit. Oder modern formuliert: Me-Time. Abendliche Sonnenuntergänge, die dazu einladen, einfach nur dazusitzen und zu schauen, frei von Gedanken, vorübergehend ausgeklinkt aus Raum und Zeit. Erst als das farbenprächtige Schauspiel sich im sternenklaren Nachthimmel auflöst, kehren langsam die Gedanken zurück.

Auf der Durchreise …

… das bin ich. So wie die anderen, die mit mir Zeit am Berg verbringen: Tourengeher, die für eine Nacht bleiben, um danach wiederzuziehen auf Wegen abseits der Massen. Oder die Gruppe Studenten, die sich in ihrer Ferienzeit ehrenamtlich für die Naturfreunde engagieren und eine kleine Imbissbude betreiben. Bunt zusammengewürfelte Menschen jeden Alters, unterschiedlicher Herkunft, Bildung, Ausbildung, Beruf/Berufung, verbunden durch … durch was eigentlich?

Das Miteinander ist harmonisch, obwohl man sich eigentlich fremd ist – war bis zur Ankunft im Haus. Man geht wertschätzend und rücksichtsvoll miteinander um, unterstützt sich bei Bedarf, einfach so, als wäre es das Natürlichste auf der Welt. Ganz anders, als ich es so oft im urbanen Alltag erlebe. Hier oben herrscht Frieden, Gelassenheit, Menschlichkeit.

Wir sind alle nur auf der Durchreise (in diesem Leben). Für die kurze Zeit, die unsere Wege sich kreuzen, teilen wir das Dach über unseren Köpfen und alles, was dazugehört. Es gibt Regeln, an die sich alle halten, niemand muss darüber wachen. So einfach kann das Zusammenleben von Menschen funktionieren … auf der Durchreise.

Die Lebensphilosophin in mir beginnt sich zu fragen, warum es nicht immer und überall so einfach sein kann, das Zusammenleben von Menschen. Liegt es am Berg? Werden auch wir Menschen inmitten der Natur wieder „natürlicher“ im Umgang miteinander? Spüren wir uns und die anderen hier oben wieder mehr?

Entgegen anderslautender Gerüchte, hat nicht der Mensch die Natur erschaffen, sondern ist ein Geschöpf der Natur. Wer dies versucht zu negieren, kappt seine eigenen Wurzeln. Für mich ist die Natur eine Quelle der (Seelen)Heilung. Hier fällt es mir ganz leicht, alle Masken fallen zu lassen, einfach nur Mensch zu sein. Möglicherweise geht es auch anderen so, weshalb es uns so leichtfällt, harmonisch unter einem Dach auf der Durchreise zu sein.

ÜBER TÄTER, OPFER, RETTER UND DEN GANZ NORMALEN IRRSINN

Vor wenigen Tagen fuhr ich morgens mit der Bahn nach Wien. An einer Station stieg eine Schulklasse ein, Jugendliche an der Schwelle zwischen Kind und Teenager. Ich saß auf einem Fensterplatz, neben mir bzw. vis-a-vis von mir (gegen die Fahrtrichtung) waren die Plätze noch frei. Ein Mädchen setzte sich auf den gegenüberliegenden Fensterplatz. Sie wirkte ruhig, unsicher, bedrückt, in sich gekehrt. Kaum eine Minute später rauschte eine Frau in der Lebensmitte an, sichtlich aufgebracht, aggressiv im Tonfall und Körperhaltung, okkupierte den Platz neben dem Mädchen auf eine Art und Weise, dass dieses nicht hätte davonlaufen können. Eine Wortlawine rollte über die Kleine hinweg.

Vielleicht dachte die Pädagogin (als das stellte sich die Frau nämlich heraus: begleitende Lehrerin der Schulklasse), aufgrund meiner Ohrstöpsel und Beschäftigung mit meinem Häkelprojekt würde ich nicht viel mitbekommen. Vielleicht war es ihr auch egal. Der ganz normale Irrsinn der Gleichgültigkeit. Nachdem ich morgens meine Relax-Playlist im Ohr habe, höre ich (manchmal: leider) eine Menge mit. Auch Nadel und Wolle hindern mit nicht daran, mein Umfeld (wenn ich will) sehr genau zu beobachten. Was ich an diesem Morgen wahrnahm, war erschreckend.

Die Pädagogin war in ihrem Tonfall vorwurfsvoll bis aggressiv, ihre Worte übten massiv Druck aus. Sie forderte Erklärungen, Schuldeingeständnisse … besonders hängen blieb bei mir ein Satz: „Es können nicht immer die Anderen schuld sein“… impliziert: DU bist das Problem.

Triggeralarm!

Sinngemäß hatte ich diesen Satz selbst unzählige Male zu hören, zu spüren bekommen. Das Mädchen reagierte – ähnlich wie ich früher – mit Rückzug. Schweigend und (nur scheinbar) unberührt ließ es die Schelte über sich ergehen, doch wer genauer hinsah, hätte bemerken können, dass sie dabei war, die in ihrer Jackentasche verborgenen Hände zu malträtieren. Irgendwo musste der Druck schließlich abgebaut werden, der von der Pädagogin erzeugt wurde und (Interpretation meinerseits, aber vermutlich korrekt) jenen Druck verstärkte, der bereits vorhanden war.

Nach einigen Minuten rang sich das Mädchen zu einem kaum hörbaren „Ich kann noch nicht darüber reden“ durch, was unmittelbar die Feststellung seitens der Pädagogin folgen ließ, dass sie es nicht dabei belassen würde und später ein Gespräch stattfinden würde …

Soweit die äußerlichen Ereignisse.

Innerlich krampfte es mich (wieder einmal) zusammen. Dieses Mädchen war wie ein Spiegel aus der Vergangenheit für mich, der mich ahnen ließ, wohin ihr Weg führen könnte. Früher oder später vermutlich in eine Form der Selbstverletzung, falls die nicht bereits praktiziert wurde. Auf jeden Fall in eine nicht enden wollende Schleife aus überzogener Selbstkritik und Ablehnung. Ein klein wenig betreibe ich hier Hellseherei, aber die Erfahrung lehrte mich, dass meine Kristallkugel in den meisten Fällen nicht annähernd so düstere Bilder zeigt, wie die Realität diese produziert.

Gleichzeitig überlegte ich, ob ich mich einmischen sollte. Aber wie? Die Pädagogin stoppen, die offensichtlich in der Rolle der Täterin agierte? Ich hätte ihr erklären können, was sie gerade dabei war zu tun, aber – ganz ehrlich – vermutlich hätte sie es nicht annehmen können. Eher im Gegenteil: Ihre Aggressivität hätte sich gegen mich gerichtet, was wiederum dazu geführt hätte, dass das Mädchen sich noch mieser gefühlt hätte, weil nun ihretwegen eine Unschuldige zum Handkuss kam. Die Aggressivität der Pädagogin war (meine Interpretation) ein Zeichen ihrer eigenen Hilflosigkeit angesichts einer Situation, die sie nicht kontrollieren und in die von ihr gewünschte Richtung lenken konnte. Schuldzuweisungen an andere sind sehr hilfreich, um nicht auf das Eigene zu schauen. Es gibt noch ein paar weitere Möglichkeiten das Verhalten der Pädagogin zu interpretieren, letztendlich führen sie zu einem ähnlichen Ergebnis: Sie war überfordert – ob mit der Situation an sich, ihren mangelnden Ressourcen damit umgehen oder ihrer eigenen Bedürftigkeit, bleibt offen.

Bei der Täterin zu intervenieren, verwarf ich also. Die bessere Option ist ohnehin, sich um das Opfer zu kümmern, aber nicht um die Schulfrage zu klären, sondern um mich zu erkundigen, was das Mädchen in diesem Moment gebraucht hätte, damit es den inneren Druck reduzieren konnte, was allgemein zur Entspannung der Situation und einer guten Lösung beigetragen hätte. Aber einfach so das Mädchen ansprechen, während daneben eine hochgradig aggressive Pädagogin am Wirken war? Mit hoher Wahrscheinlich hätte auch das eine Reaktion in der Art von „Was geht Sie das an?“ nach sich gezogen, was wiederum den inneren Druck beim Mädchen verstärkt hätte, die sich ja als Ursache von all dem sah.

Die Option, die wahrscheinlich am besten funktioniert hätte, wäre ein Loslösen des Mädchens aus der Situation. Sprich: sie zur Seite nehmen, weit weg von der Pädagogin und auf das Eingehen, was dieses verstörte Mädchen gebraucht hätte. Dazu kam es leider nicht. Die Pädagogin überredete das Mädchen, sich zur restlichen Gruppe zu setzen, in ihren unmittelbaren Einflussbereich … zurück in jenen Kontext, der vermutlich wesentlich zum inneren Druck beitrug. Das Mädchen widersprach nicht. Wie hätte sie auch können? Sie war das Problem, die Schuldige, jene, die nicht funktionierte, wie sie sollte …

Borderliner werden nicht geboren.

Borderliner werden gemacht. Neben traumatischen Erlebnissen und einer (noch nicht nachgewiesenen) genetischen Prädisposition (oder vielleicht doch die Epigenetik? Oder das morphogenetische Feld des Familiensystem?) trägt das Verhalten des Umfeldes massiv dazu bei.

Von ganzem Herzen hoffe ich, an diesem Morgen nicht einen jener Tropfen miterlebt zu haben, die ein Fass füllen, das die Aufschrift „Borderline“ trägt und es eines Tages zum Überlaufen bringen werden.

„Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen – auch in Österreich.“

(Quelle: https://www.derstandard.at/story/3000000186097/suizidalitaet-bei-kindern-und-jugendlichen-in-oesterreich-verdreifacht)

Wenn ein (junger) Mensch sich das Leben nimmt, ist das Umfeld meistens entsetzt. Aber fragt es auch: „Was habe ich dazu beigetragen?“ Die Jugendlichen kommen nicht „kaputt“ auf die Welt. Was sie am Leben verzweifeln lässt, ist das, was danach geschieht – und an dem Menschen (meistens ihr engstes Umfeld) beteiligt sind.

Der ganz normale Irrsinn des Alltags.

Was hätte ich an diesem Morgen tun können? Diese Frage hat mich intensiv beschäftigt. Psycho-Drama sowie die Täter-Opfer-Retter-Dynamik zählen zu meinen bevorzugten Themen, bilden wichtige Zugänge zur Lösung der Borderline-Herausforderung. In meinen aktuellen Buchprojekt werde ich darauf auch entsprechend ausführlich eingehen. Für heute belasse ich es dabei, meine eigenen Erfahrungswerte zu schildern:

(Viel zu) viele Jahre verbrachte ich in der innerlichen Opferhaltung und habe mich darüber gewundert, ständig auf Menschen zu treffen, die mir gegenüber zu „Täter:innen“ werden, über meine Grenzen gingen, mich benutzten, ausnutzten … Dieses „Wunder der Wiederholung“ löste sich erst auf, als ich innerlich aus der Opferrolle ausstieg. Seither sind die Täter:innen verschwunden bzw. machen einen großen Bogen um mich. Wer es dennoch versucht, stellt rasch fest, dass ich nicht länger als Opfer mitspiele. Keine Ansatzpunkte wie Selbstablehnung oder überzogene Selbstkritik, mangelnder Selbstwert, kein eingelöster innerer Konflikt, keine Vorwürfe oder Schulgefühle … nichts, was Täter:innen aufgreifen und weiterverwenden könnten. Bedingungslose Selbstannahme, wertschätzende Selbstliebe, grenzenlose Lebensfreude … wirklich nicht leicht, so jemand runterzudrücken.

In Wahrheit sind Täter:innen alles andere als stark (z.B. die Pädagogin). Sie suchen sich intuitiv vermeintlich Schwächere – und das sind häufig jene, die sich ihrer eigenen Stärke nicht bewusst sein, weil sie in der Selbstkritik und Selbstablehnung feststecken (wie das Mädchen in der Bahn). Unbewusst ziehen also Opfer Menschen in ihr Leben, die zu Täter:innen werden.

Das zeigt sich auch in einer anderen (leider wahren) Geschichte, von Person X, in der Mitte des Lebens stehend, Diagnose Borderline, die Person Y kennenlernt. Person Y stellt sich als Täter:in heraus, Person X nimmt sich nach zwei Jahren einer toxischen Beziehung das Leben. Ein Fallbeispiel aus dem Lehrbuch. Für mich stellt sich jedoch die Frage: Wäre X aus der inneren Opferhaltung ausgestiegen und wäre danach Y begegnet, wäre es zu einer Beziehung gekommen? Hätte das tragische Ende vermieden werden können?

Aus meiner eigenen Erfahrung: Es ist verlockend, den offensichtlichen Täter:innen die Schuld zu geben und sich stark zu machen, um die Opfer zu retten. Doch all das ist nur eine weitere Runde der Täter-Opfer-Retter-Spirale, die sich dreht und dreht und dreht … und erst dann endet, wenn ich als Opfer aus meiner Rolle aussteige. Wie das geht, darüber schreibe ich gerade ein Buch.

Ein lebensphilosophischer Gedanke zum Motiv der Spirale: Sie ist allgegenwärtig im Universum, ob in Form von Galaxien, der DNA-Helix, Wirbelstürmen, der Pflanzen- und Tierwelt, Wasser, das in der Spüle abfließt, Wiederholungen von Ereignissen (Beziehungsmustern) … Spiralen weit und breit. Auch die Täter-Opfer-Retter-Dynamik folgt einem Spiralmuster, das üblicherweise destruktiv nach unten zieht. Durch die bewusste Umkehr der Dynamik kann diese Spirale aber auch konstruktiv nach oben führen. Wie alles im Leben, hat auch eine Spirale zwei Seiten – oder zwei Richtungen – aus kommt darauf an, wohin sich der Blick (Fokus) richtet.

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