Apropos … fridays for future

Bis vor kurzem lebte ich stärker in der Vergangenheit als in der Gegenwart. In der Zukunft sah ich eher ein abstraktes Konzept denn etwas, mit dem ich mich wirklich befassen wollte. Vieles hat sich für mich verändert.  Auch zum Thema Zukunft. Oder um es mit Jean-Luc Piccard zu halten: „Vor mir liegen weniger Jahre als hinter mir“. Das mag Ansichten verändern und Einsichten entstehen lassen. Die Zukunft ist ein Thema, das jeden von uns beschäftigen sollte. Nachdem in den letzten Wochen und Monaten sehr viele Menschen weltweit diesbezüglich Stellung nehmen, will ich dies heute auch tun.

Meine ganz persönliche Meinung: nie war es dringender, aktiv zu werden um unseren Lebensraum zu erhalten. Wir hätten bereits vorgestern damit beginnen sollen. Gestern haben wir verschlafen. Heute ist nicht mehr absehbar, was kommen wird, aber tun wir nichts, ist eines gewiss: es wird keinesfalls besser. Der Schaden, den die Menschheit angerichtet hat, wird nicht von allein verschwinden – zumindest nicht in einigen Generationen. Vielleicht in Jahrtausenden?

Dennoch – ich glaube nicht, dass wir diese Herausforderung meistern werden, indem wir einander Schuldzuweisungen an den Kopf werden oder Verantwortliche zur Rechenschaft ziehen und abstrafen. Dies mag das Gerechtigkeitsstreben des menschlichen Geistes befrieden, aber es beseitigt weder Umweltschäden noch deren Auswirkungen.

Wir – die Menschheit – hat ein globales Problem erschaffen, dass unsere Lebensgrundlage zerstören kann und wird. Und nur wir – die Menschheit – wird dieses Problem lösen können.

Für mich steht dabei das Thema Rückbesinnung im Vordergrund. Wir haben den Bezug zu unserer Umwelt (und manchmal auch zu den Menschen um uns) verloren. Irgendwann in der Entwicklung der Menschheit begannen wir uns offenbar als „Außenstehende“ des Organismus Erde wahrzunehmen. Die Krone der Schöpfung? Eher deren Sargnagel. Der Planet Erde kann gut ohne die Menschen weiter seine Bahnen um die Sonne drehen. Die Menschen allerdings können nicht ohne die gute alte Mutter Erde.

Ich bin Borderlinerin. Lange Zeit meines Lebens hatte ich den emotionalen Bezug zu den Menschen in meinem Umfeld verloren oder nur sehr schwach wahrgenommen. In dieser Zeit fügte ich meinem Umfeld und mir selbst viel Schaden zu. Für mich sieht es heute so aus, als hätte die Menschheit den Bezug zu ihrer Lebens- und Überlebensgrundlage verloren. Wie sonst kann man erklären, dass Menschen ihren eigenen Lebensraum verseuchen, verwüsten und zerstören. Gleich jenem Selbstzerstörungsdrang, der mich selbst lange Zeit bestimmte.

Nicht Befehle oder Gesetze werden die Menschen zum Umdenken und zu Veränderungen in ihren Entscheidungen und Handlungen führen, sondern das Bewusstsein, das alles auf diesem Planeten gemeinsam eine Einheit bildet und wir ebenso dazugehören wir jeder Baum, jeder Stein, jedes Tier, jeder Tropfen Wasser …

Wir sind ein Teil des Ganzen!

Zerstören wir unsere Umwelt, zerstören wir uns selbst.

Die Rechnung ist ganz einfach. Die Lösung wäre es im Grunde auch. Jeder von uns kann etwas tun. Manche mehr, andere weniger. Die einen können Entscheidungen treffen, die ganze Nationen bewegen. Andere können sich jeden Tag dafür entscheiden, ein Leben zu führen, dass möglichst wenig Schaden anrichtet oder etwas tun, um den Schaden wieder auszugleichen.

Wir können alle etwas tun!

… wenn wir aufhören, uns gegenseitig zu bekämpfen, gleich ob mit Worten oder Waffen, und stattdessen erkennen, dass dieser Planet unser aller Heimat ist.

… wenn wir aufhören, über Vergangenes zu klagen, und stattdessen nach vorne blicken, was JETZT zu tun ist.

… wenn wir aufhören, in Grenzen zu denken, und stattdessen jene Fähigkeiten nutzen, die uns als Menschen ausmachen: Kommunikation und Kooperation.

Die Zukunft entsteht genau jetzt, in diesem Augenblick, mit jedem Gedanken, jedem Wort, jeder Entscheidung … und jeder von uns trägt dazu bei, was morgen sein wird.

Apropos … teilen ausdrücklich erwünscht 😉

Wieder einmal … Beziehungsstress

Weil es gerade aktuell ist und wer kennt das nicht: Stress mit dem Partner oder der Partnerin. Es begann ganz klassisch. Das falsche Wort zur falschen Zeit, einer triggert den anderen und schwuppdiwupp – so schnell konnte ich gar nicht schauen – herrschte Funkstille. Fass mich nicht an und wenn du es doch versuchst, dreh ich mich weg. Ablehnung und Zurückweisung. Das ist für niemanden leicht verdaulich. Für mich als Borderlinerin schon gar nicht. Diese Form von Stress öffnet bei mir Tür und Tor für alte Gedanken und Verhaltensmuster. Und es hilft wenig bis gar nichts, mir vor Augen zu halten, dass mein Partner gerade selbst in einem alten Verhaltensmuster feststeckt und nicht anders kann. Wie ich in meinem Beitrag am 15.10.2019 dargestellt habe, kann ich diese Gedanken bewusst denken, und mein Verstand schleudert mir ein handfestes Gegenargument nach dem anderen vor die Füße.

Nein, es braucht für mich andere Wege. Oder besser gesagt: einen anderen Weg, nämlich raus aus der Wohnung und ab in den Wald. Allein. Frische Luft. Bewegung. Einfach auf mich wirken lassen, was rundum ist. Natur. Farben. Raschelndes Laub. Plätscherndes Wasser und mitunter der unerkennbare Geruch von Pilzen, Moos und feuchter Erde … Wald eben.

Ich öffnete also meinen Geist für die Eindrücke rundum, bewegte mich vom Problem fort und hin auf einen erwünschten Zustand: Ruhe und Gelassenheit. Plötzlich war da ein völlig anderer Gedanke, eine Idee für eine Geschichte. Ich weiß noch, ich begann zu lachen und sagte (ziemlich laut): das ist echt gut! Naja, Selbstgespräche im Wald hören meistens nur die Bäume, aber wer weiß, vielleicht waren auch Wanderer in der Nähe.

Jedenfalls weitete sich die Idee aus und am selben Tag noch schrieb ich eine Geschichte, ein modernes Märchen, das ich demnächst hier posten werde, aber heute würde es den Rahmen sprengen. Heute geht es mir darum, etwas anderes bewusst zu machen.

Fast jedes Problem löst in irgendeiner Weise Stress aus. Sonst wäre es ja kein Problem. Viele von uns versuchen Probleme zu lösen, indem sie immer tiefer mit ihren Gedanken in das Problem eindringen. Das ist fatal, denn – vereinfacht und ohne umfangreiche theoretische Hintergrunddarstellung (bitte vertrau mir, dass ich weiß, wovon ich schreibe) – worauf wir unsere Gedanken richten, dass verstärken wir, davon ziehen wir mehr in unser Leben, das halten wir fest, daran klammern wir uns, das bestimmt uns. Dies gilt natürlich und insbesondere für Probleme. Solange unser Geist damit befasst ist, zu ergründen, was warum nicht funktioniert, blockieren wir uns selbst.

Bei meinem Spaziergang durch den Wald ging es mir nicht darum, vor dem Problem davonzulaufen, aber meinen Kopf freizubekommen und meine Gedanken in einen anderen Bereich zu lenken, um sie letztendlich gezielt auf das zu richten, was ich haben will: eine Lösung!

Man sagt mir nach, ich sei eine sehr gute Problemlöserin. Eine Kompetenz, die ich im Laufe vieler Jahre und vieler Katastrophen erworben habe. Probleme, auch Beziehungsprobleme (und damit verbunden Beziehungsstress), lassen sich nur schwer lösen, indem der Fokus auf das Problem gelenkt wird, sondern viel leichter durch eine 180-Grad-Wendung: durch die Fokussierung auf das, was sein soll! Daraus leite ich dann konstruktive Fragestellungen ab: was brauche ich dafür? Was kann ich dafür tun? Dies wiederum verändert meine innere Haltung, meine Ausstrahlung, meine Energie, meine Anziehungskraft, meine Wirklichkeit … welches Erklärungsmodell auch immer für dich akzeptabel erscheint.

Eine weise alte Nachbarin sagte einmal zu mir: Alles, was du beachtest, wird mehr!

Umkehrschluss: alles, das ich nicht beachte, wird weniger.

Das trifft jetzt vielleicht nicht unbedingt auf die Schale mit Kartoffelchips zu, die bei Beachtung definitiv an Fülle verliert, aber es trifft mit Sicherheit auf Gefühle und Gedanken zu; auf das, was uns durch dieses Leben führt.

Halte ich mir schmerzerfüllt vor Augen, wie grausam mein Partner sich gerade benommen hat, wo er doch besser als alle anderen wissen müsste, wie tief es mich verletzt … betrete ich mein persönliches Jammertal und bin in Gefahr, auf seinen verworrenen Wegen noch so einiges wieder zu entdecken, dass diesen Eindruck verstärkt. Ich würde mich in meinem eigenen destruktiven Gedanken-Labyrinth verlieren.

Halte ich mir vor Augen, dass es mir in diesem Augenblick gut geht, ich durch einen farbenprächtigen Herbstwald wandere und noch ein paar wärmende Sonnenstrahlen vor dem nahenden Winter genießen darf, dann wird es mir deutlich leichter fallen zu verstehen, dass wir alle nur Menschen sind und hin und wieder einfach das falsche Wort zur falschen Zeit sagen, ohne böse Absicht. Einfach nur ungeschickt. Menschlich. Und diese Verstimmung wird vorüber ziehen, so wie der Nebel, der eben noch oberhalb der Baumwipfel lag und sich über den Hang hinauf verzogen hat.

Wenn ich nach Hause zurückkehre, wird meine Ausstrahlung nicht von Sorgen und Schmerz, sondern von Lebensfreude und Gelassenheit künden. Und manchmal kann das hoch viral sein 😉

Wie man sich selbst am Besten im Weg steht … Teil 1

Oh ja, darüber kann ich viel schreiben. Darin bin ich nämlich echt gut. Warum? Weil ich einen scharfen Verstand habe, komplex und quer denken kann – und genau damit stehe ich mir häufig selbst im Wege.

Ein Beispiel: Affirmationen. Funktionieren bei vermutlich Tausenden von Menschen. Bei mir nicht. „Ich ziehe täglich Gutes in mein Leben.“ Das kann ich mir dutzende Male vorsagen oder auch handschriftlich auf Papier bannen. Während ich noch die Worte einzeln denke, blitzen skeptische Gedanken dazwischen auf, die handfeste Gegenbeweise liefern. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, als könnte ich zwei divergierende Gedanken parallel denken, so schnell ist die Abfolge. Ich bin im Kreuzfeuer meiner eigenen Gedanken pro und kontra gefangen. Dummerweise lässt sich mein Verstand nicht wirklich zähmen oder gar ausschalten. Er ist immer aktiv. Das war auch über weite Strecken meines Lebens enorm wichtig, sonst hätte ich meine Kindheit vielleicht nicht überlebt, wenn ich nicht ständig beobachtet, analysiert, bewertet und daraus meine Handlungen abgeleitet hätte. Aber das war einmal. Heute sind diese Vorgehensweise und die Dominanz meines Verstandes nicht mehr nötig, aber sie prägen mich noch immer.

Also, wie bringe ich meinem skeptischen (oder auch besserwisserischen) Verstand bei, neue Gedanken zuzulassen, neue Einstellungen zu mir selbst, Veränderungen allgemein? Ich greife auf einen altbewährten Trick zurück: Märchen und Metaphern. In ihrer bildhaften Sprache können sie Botschaften tief ins Unterbewusstsein transportieren, vorbei am kritisch wachenden Verstand, der die Worte möglicherweise sogar belächelt, während sie ganz subtil ihre Wirkung entfalten, so wie die Geschichte vom kleinen Mädchen und dem Löwen, die ich kürzlich gepostet habe. Eine Geschichte über Freundschaft und Vertrauen.

Ein weiteres Beispiel dafür habe ich schon vor einiger Zeit auf diesem Blog gepostet: Meine Version des hässlichen Entleins.

In diesem Märchen geht es um Selbstannahme und Selbstliebe. Wenn mich der Blick in den Spiegel ab und an zum Zweifeln bringt, lese ich einfach diese Geschichte.

Wie in jedem Märchen ist natürlich ein Körnchen (oder ein großes Korn) Wahrheit darin enthalten. Ich könnte auch stundenlang in den Spiegel starren, versuchen zu lächeln und mir vorsagen: „Ich liebe mich …“, aber bei mir funktioniert das nicht. Jahrelang habe ich mich deswegen schlecht gefühlt und unfähig, weil es eben bei mir nicht so funktioniert wie bei anderen. Dabei war mir (verstandesmäßig) durchaus bewusst, dass wir alle unterschiedlich sind und es nicht den einen Weg geben kann, der für alle passt. Aber wie gesagt, ich bin echt gut darin, mir selbst im Wege zu stehen.

Und wer weiß, wäre ich das nicht, würde ich dann überhaupt Geschichten schreiben, deren Botschaft viel mehr ist als die Summe ihrer Worte?

Ach ja, zu dem Bild für diesen Beitrag sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass ich Katzen bewundere: sie sind einfach in jeder Lebenslage fotogen.

Alles begann mit dem Flügelschlag eines Schmetterlings …

… bildlich gesprochen. Alles begann am 13. Oktober 2017, also genau vor 2 Jahren. An diesem Tag traf ich die Entscheidung, den Berg Bügelwäsche in meinem Wohnzimmer ruhen zu lassen, also nicht mehr zu bügeln, sondern es auf den nächsten Tag zu verschieben. Als ich mich am nächsten Tag ans Werk machte und – hier kurz angemerkt: ich hasse bügeln – wie üblich zur leichteren Erträglichkeit mich mit Musik bzw. einem Blick auf die TV-Surf-Aktionen meines Partners vom eigentlich Tun ablenkte, geschah das Unvorhersehbare. Ein an sich trivialer Input aus einer TV-Serie huschte an meinem kritischen Verstand vorbei und setzte in meinem Unterbewusstsein eine Kettenreaktion ungeahnten Ausmaßes in Gang. Woher auch immer der Gedanke kam, in meinem Geist manifestierte sich eine Entschlossenheit wie selten zuvor: Ich schreibe eine Geschichte über eine Frau, die sich einen Dämon verliebt.

Ungefähr vier Monate später war die Erstfassung von JAN/A getippt. Knapp über 600 Seiten und 117.000 Wörter und ich begann allmählich zu begreifen, was ich getan hatte. Mit dieser Geschichte einer vordergründig unmöglichen Liebe, in der die Protagonisten allen Schwierigkeiten, Vorurteilen und was sonst noch im Wege stehen kann zum Trotz zueinander finden, hatte ich auch mein eigenes Selbstbild neu geschrieben und den Weg zu mir und zurück in die Selbstliebe gefunden.

Aber damit war es noch nicht vorbei. Zu Beginn hielt ich mich über die wahren Hintergründe von JAN/A noch bedeckt. Doch im Zuge der Lesungen im November 2018 veränderte sich auch diese Einstellung. Ab Dezember 2018 sprach und schrieb ich Klartext. Und wie. #Borderline. Innerhalb von ungefähr sechs Wochen entstand „DIS/CONNECTED – LIEBEN oder LEIDEN? Eine Lebensgeschichte #Borderline“ und wurde im Juni 2019 veröffentlicht.

Was mit einem trivialen Mini-Input begann, wurde zu einer stetig wachsenden Welle. Im Juli 2019 ging dieser Blog online. Ab August fing ich an Videos zu machen. Ach ja, ein paar Facebook-Gruppen entstanden. JAN/A Band 2 kommt in die finale Phase, die nächsten Buchprojekte brodeln in der Pipeline und ich plane Neues für 2020. Was mich wieder zum Ausgangspunkt, also zum besagten Flügelschlag des Schmetterlings bringt.

Zu Beginn dachte ich noch, ich ziehe nur mich selbst aus der Sch…

Später wurde mir klar, dass vielleicht andere von meinen Erfahrungen profitieren könnten. Aus diesem Grund richtet sich dieser Blog (ursprünglich) an Borderliner und deren Umfeld, um andere Sichtweisen und Wege aufzuzeigen und als Quelle der Inspiration zu fungieren.

Doch … je mehr ich schreibe und blogge, desto mehr erweitere ich meinen Themenkreis und fokussiere ich mich gleichzeitig auf das, was ich persönlich als die Essenz für ein „gelingendes Lebens“ verstehe, ganz gleich, ob jemand Borderliner ist oder nicht, oder einfach nur auf der Suche nach sich selbst, gefühlte 10.000 Fragen zum Leben im Kopf hat, oder versucht zu verstehen, wie alles zusammenhängt, wie verstrickt und vernetzt unser aller Handeln und Denken im Grunde ist.

Für mich sind es drei Säulen, auf denen mein eigenes Gleichgewicht sowie das Gleichgewicht mit meinem Umfeld ruht: Liebe, Geborgenheit (Sicherheit) und Anerkennung. Erklärende Modelle dazu gibt es einige und unzählige Übungen. Obwohl ich viele davon kenne, werde ich mich wohl nie auf ein Modell, eine Erklärung oder eine Art von Übungen festlegen. Für mich sind die Möglichkeiten in diesem Bereich wie das Leben selbst: vielfältig und schier grenzenlos. Außerdem finde ich es enorm spannend, den eigenen Weg zu finden und zu beschreiten. Was sonst wohl wäre der Sinn eines gelingenden Lebens als sich in der Umarmung des Lebens wiederzufinden? #feeltheembraceoflife  

Und ich habe die romantische Hoffnung, dass der eine oder andere meiner Texte vielleicht für jemand da draußen zum Flügelschlag eines Schmetterlings wird. Wer weiß?

Hier noch ein aktueller Überblick über „mein kleines Universum“, das mit dem „Urknall“ am 13. Oktober 2017 zu expandieren begann und in dem ich nach beste, Wissen und Gewissen abzubilden versuche, was ich in rund 30 Jahren Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung gelernt habe:
Autorenseite
Gruppe für Autobiographien
Gruppe #feeltheembraceoflife
Gruppe Treffpunkt für Suchende und Angekommene

Mein Weg zurück ins Fühlen zeigt sich auch sehr deutlich in den Videos. Im Laufe von nur vier Monaten wurden sie von einem zum anderen emotionaler:
Book Trailer JANA … ein kurzer Einblick in Band 1
Book Trailer DISCONNECTED … das Video zu meiner Autobiographie
Lesleys Journey … zeigt die Meilensteine auf meinem Weg seit Oktober 2017
The Embrace of Life … mein Erstversuch, ein Gedicht als Video aufzubereiten

Wer gerne einmal einen Blick in meine Werke werfen möchte, findet eine gratis Leseprobe im Buch-Shop meines Verlages:
JAN/A – Eine [nicht] ganz alltägliche Liebesgeschichte
DIS/CONNECTED – LIEBEN oder LEIDEN? Eine Lebensgeschichte #Borderline

Und all dies entstand durch den Flügelschlag eines Schmetterlings …

Das Mädchen und der Löwe

Es war einmal ein kleines Mädchen, das in einem kleinen Dort am Rande der Welt lebte. Genau genommen war es eher eine Frau im mittleren Alter, die schon so einiges erlebt hatte. Die Spuren dieses Lebens waren in ihrem Gesicht erkennbar. Manch dunkle Flecke zeigten sich auf ihrer Seele und so manche Narbe auf ihrem Herzen. Doch ein Teil von ihr war im Fühlen noch immer ein kleines Mädchen, voller Neugier auf das Leben und in ihrem Herzen den Wunsch tragend, den Menschen rundum zu vertrauen, voller Leichtigkeit und Lebensfreude. Die Menschen rundum verstanden dies nicht, hielten es für Leichtsinn und warnten das Mädchen immer und immer wieder, nie zu vertrauen, immer zu zweifeln, denn die Welt da draußen wäre böse und voller Gefahren.

Eines Tages brach das Mädchen zu einer langen Reise auf. Sie ging allein hinaus in die weite Welt. Ihr Weg führte sie über Berge und durch Täler, weit weg von allem, was sie kannte. Nach einiger Zeit bemerkte sie, dass ein Löwe sie in einiger Entfernung begleitete. Unruhe überkam sie. Ein Löwe? Welche Gefahr wohl von ihm ausging? Skeptisch beobachtete sie ihn und stellte fest, dass er sich langsam näherte. Meile für Meile schrumpfte der Abstand zwischen den Beiden.

Die Nacht brach herein. Hektisch überlegte das Mädchen, was sie tun könnte, um sich vor der ihr noch unbekannten, aber offensichtlichen Gefahr zu schützen. Also versteckte sie sich unterhalb einer Dornenhecke und hoffte, die spitzen Dornen würden den Löwen abschrecken. Dieser näherte sich ihrem Versteck, als würde er die Dornen nicht sehen, bis er die Stiche spürte und zurückwich. Das Mädchen wähnte sich in Sicherheit, doch als sie aufblickte, sah sie in den Augen des Löwen etwas, dass sie nicht erwartet hatte: nicht Schmerz, nicht Wut, es war Einsamkeit. Die ganze Nacht über lag sie wach unter der Dornenhecke und fragte sich, ob sie dem Löwen unrecht getan hatte. Dieser wartete in einiger Entfernung einsam im Dunkel der Nacht. Warum auch immer, das Gefühl ließ sie nicht los, dass dieser Löwe keine Gefahr für sie war, egal, wie bedrohlich er wirkten mochte und egal, was die Stimmen in ihrem Kopf sagten, die Stimmen jener aus ihrem Dorf, die ihre Gutgläubigkeit immer mit Dummheit gleichsetzten und alles taten, um Angst und Misstrauen in ihr Herz zu bringen. War es klug, jedem Fremden mit Furcht zu begegnen? Oder dumm, einen Freund nicht zu erkennen, weil es an Vertrauen fehlt?

Als der Morgen graute, kroch das Mädchen unter der Dornenhecke hervor und setzte seinen Weg fort. Auch der Löwe trabte wieder los. Im Laufe des Tages verringerte sich der Abstand zwischen ihnen. Mal machte das Mädchen vorsichtig einen Schritt auf den Löwen zu, mal der Löwe einen Schritt auf das Mädchen. Als die Dämmerung sich über das Land herabsenkte, waren sie nur noch einen Schritt voneinander entfernt. Die Kälte und Einsamkeit der Nacht erfassten das Mädchen. Sie blickte in das Gesicht des Löwen, in seine Augen, und fand nichts, dass sie fürchten wollte in diesem Augenblick. So ging sie einen letzten Schritt auf den Löwen zu, lehnte sich gegen seine dichte Mähne und legte ihre Arme um den Hals des Löwen, der sich langsam zur Seite rollte und sie fand unter seinen mächtigen Pfoten Schutz für diese und für viele weitere Nächte, denn von nun an setzten sie die Reise gemeinsam fort.

Und wenn sie nicht gestorben sind … dann wandern sie auch heute noch durch die weite Welt, schicken Nachrichten durch die Nacht und warten auf den Tag, an dem nicht mehr tausende von Meilen sie trennen werden, sondern vielleicht nur noch ein Schritt.

Wie in jedem Märchen, liegt auch in dieser Geschichte ein Körnchen Wahrheit verborgen. Manchmal entsteht Freundschaft und Vertrauen scheinbar aus dem Nichts, wo wir es nie erwarten würden und zu einem Zeitpunkt, der denkbar ungeeignet dafür scheint. Umso mehr sollten wir dankbar dafür sein, dass es geschieht.

Ich habe einen Traum …

… oder besser gesagt: ich habe eine Vision. Diese Vision hat viel damit zu tun, wie mein bisheriges Leben verlaufen ist. Ich habe unzählige Tiefs durchlebt und kann mich längst nicht mehr an alle erinnern, aber ich erinnere mich, dass sehr oft jemand zum richtigen Zeitpunkt da war, um mit ein paar Worten meine emotionale Achterbahn auf einen anderen Kurs zu bringen und damit aus dem Tief hinaus. Ich hatte also eine Menge „Weichensteller“ in meinem Leben. Sie sind auch der Grund, warum ich beschlossen habe, meine schöpferische Kraft als Autorin nicht für reine Unterhaltungslektüre einzusetzen (was vermutlich finanziell wesentlich lukrativer wäre), sondern in meine Geschichten und Wortschöpfungen stets mehrere Ebenen einzubauen, man könnte es auch philosophisch-psychologischen Tiefgang nennen. Der reduziert zwar den Kreis potenzieller Leser und Leserinnen, aber jene, die sich davon nicht abschrecken lassen, können für sich Antworten und Erkenntnisse finden, die sich nachhaltig auf ihr Leben auswirken. Damit wäre nun ich meinerseits die Weichenstellerin.

Weniger romantisch formuliert bedeutet das: ich möchte meine Erfahrungen, die ich in vielen Krisen erlebt und durchlebt habe, mit anderen teilen, um ihnen Möglichkeiten aufzuzeigen. Jeder muss zwar seine eigenen Erfahrungen im Leben machen, dennoch kann es hilfreich sein zu wissen, wie andere ihre Herausforderungen gemeistert haben.

Zurück zu meiner Vision. Meine „Weichensteller“ vermittelten mir etwas Besonderes: das Gefühl, dass alles genau richtig war, egal in welcher Scheiße ich gerade steckte, es war genau richtig zu diesem Zeitpunkt um zu begreifen, zu lernen, weiterzukommen … für kurze Zeit verschwanden die Ängste und Zweifel, fühlte ich mich vom Leben umarmt, ausgerüstet mit allem um die Herausforderungen zu bestehen, angekommen im Urvertrauen. Dieses Urvertrauen sollte idealerweise unseren Alltag begleiten. Wie selten dies vorkommt und wie oft es anders ist, darüber gibt es sehr viele Bücher und vielleicht füge ich eines Tages ein weiteres in die Reihe hinzu.

Wie auch immer: Die Umarmung des Lebens fühlen. Das ist meine Vision. Dieses Gefühl anderen zu vermitteln an einem dafür eigentlich nicht vorgesehenen Ort: Facebook. Vorerst. Vielleicht kommen später noch weitere Plattformen dazu.

Meine Vision ist es, eine Gruppe aufzubauen, die sich aus dem Meer an oberflächlichen Beiträgen der Selbstdarstellungen, endlos geteilten „Es geht noch schlimmer“-News (egal ob echt oder Fake) und was es sonst noch so an Aktionen gibt, die mich fragen lassen, inwiefern sie das Leben bereichern oder die Welt verbessern. Ich weiß, manchmal kann ich echt zynisch sein, aber ich entstamme noch jener Generation, die ohne Handy mit einem Vierteltelefonanschluss aufwuchs und manchmal zwei Wochen warten musste, bis ein Foto im Studio entwickelt worden war. Der Virus, alles und jeden für ewig in Bits und Bytes festzuhalten, hat mich bis heute nicht erwischt. Und ganz ehrlich, aktuell gibt es in dieser Welt so einiges, von dem wir viel zu viel haben, aber etwas, von dem wir definitiv zu wenig haben und eigentlich auch nie genug haben könnten: zwischenmenschliche Wärme. Wie Funken der Hoffnung leuchtet sie ab und an, hier und da auf, doch es könnte viel mehr sein. Es könnte ein wärmendes Feuer sein, an dem alle Platz finden, würden wir alle damit aufhören zu kritisieren und zu verurteilen, und stattdessen auf Verständnis, Kommunikation und Kooperation setzen. Aber dazu bedarf es aus meiner Sicht einem gewissen Grad an Tiefgang und Interesse am anderen.

Parallel zur weiterverbreiteten Oberflächlichkeit möchte ich daher diese Gruppe, die es übrigens schon gibt, die sich aber noch in den Kinderschuhen befindet, dahingehend aufbauen, dass echte Menschen dort das teilen, was sie die Umarmung des Lebens fühlen lässt. Es soll ein virtueller Zufluchtsort für jene entstehen, die gerade in irgendeinem Tief stecken und nicht das Gefühl haben, dass ihr Leben und alles rundherum genauso ist, wie es sein soll. Eine Zuflucht für jene, die sich aus der Umarmung des Lebens gefallen zu sein glauben; die das Urvertrauen verloren haben; die eine Neuausrichtung brauchen könnten, also einen Weichensteller. Wenn alles andere versagt hat, vielleicht finden sie jene Worte, die sie wieder auf Kurs bringen, in den Beiträgen dieser Gruppe.

Die Gruppe heißt RECONNECTED – Feel the embrace of life … und jeder und jede, die Teil dieser Vision sein möchte, andere mit der eigenen Lebenserfahrung zu unterstützen, ist herzlich willkommen.

Es gibt allerdings einen Haken: keine Kalendersprüche! Ganz ehrlich, in meinen diversen Tiefs wollte ich eines am wenigsten hören: Sinnsprüche, die irgendjemand irgendwann verfasst hatte und die seither unzählige male kopiert und geteilt wurden. Für mich fühlten sich diese Weisheiten – obwohl sie viel Botschaft und Sinn enthalten – unendlich fern und unerreichbar an. In diesen Momenten halfen mir die vielleicht unüberlegt formulierten, aber dafür umso authentischeren Worte eines für mich greifbaren Menschen weitaus mehr. Diese Worte waren Teil meiner Welt, im Hier und Jetzt, ihre Energie war viel intensiver spürbar als Botschaften aus vergangenen Zeiten. Damit setze ich mich auseinander, wenn es mir gut geht und ich Zeit in ausufernde Reflexionsprozesse investiere. Aber im Moment der Krise, am Abgrund stehen, im Angesicht der Dunkelheit, waren es die Worte meiner Weichensteller, die mich erreichen und meinen Kurs verändern konnten.

Und genau das ist meine Vision: Worte von Menschen für Menschen. Von Herz zu Herz. Von Seele zu Seele.

Ich fühle die Umarmung des Lebens in mir. Ich erzähle dir davon. Und vielleicht führen dich meine Worte auf einen Weg, der auch dich zurück führt in das Gefühl, vom Leben umarmt zu werden.

Das ist meine Vision.

Wer will mich begleiten?

#feeltheembraceoflife

https://www.facebook.com/groups/feeltheembraceoflife/

Sich selbst aus der Sch… ziehen oder Manipulation 4.0

Noch bevor ich heute Morgen meine Augen geöffnet habe, habe ich es bereits gespürt: ein Gefühl von Leere in mir, das sich gleichzeitig unbeschreiblich schwer anfühlt, undefinierbare Schmerzen im ganzen Körper, ein stummer Schrei meiner Seele nach Leben, ein Kloss in meinem Hals, der mir die Worte raubt, als würde mein Herz brennen … aufgewacht in einer Depression.

Ich könnte im Bett liegen bleiben. Mein Mann würde mich in den Arm nehmen und mir Halt vermitteln, doch es würde nichts ändern, mich nicht aus diesem Gefühl herausholen. Deshalb kämpfe ich mich aus dem Bett, auch wenn sich alles in mir dagegen wehrt. Ab ins Badezimmer, ab in die Routine.

Meine Gedanken sind klar. Keine Spur von Problemen, Ängsten oder ähnlichem. Während vieler Jahre und Ausbildungen habe ich gelernt, meine Gedanken zu beherrschen und damit auch die Programme, die mein Verhalten bestimmen und meine Glaubenssätze zu verändern. Aber das, was ich gerade durchlebe, entzieht sich der Beeinflussung durch Gedanken. So ein Mist.

Es gibt verschiedene Auslöser und Verstärker von depressiven Gefühlen. Mangel an bestimmten Vitaminen oder Spurenelemente zum Beispiel. Hormonschwankungen. Alles schon überprüft und die entsprechenden Maßnahmen gesetzt. Stress? Ja klar, der lässt sich am schwersten eliminieren, bekommt diesmal aber nicht die volle Verantwortung, weil diese depressive Phase lange vor dem Stress begann. Genau genommen gibt es keinen nachvollziehbaren Grund für meine Gefühlslage,

Also weiter in der Routine. Ein kurzer Blick in die sozialen Medien. Mein Fokus richtet sich auf eine Handvoll Menschen, die rund um diesen Globus verteilt sind. Irgendjemand postet immer etwas oder ist online. Wie geht’s ihnen? An manche lehne ich mich an, für andere bin ich die Stütze. Beides wichtig. Für andere da zu sein heißt Verantwortung übernehmen und verhindert, sich selbst fallen zu lassen. Ein paar Minuten nur, aber sie beginnen die Leere allmählich mit Leben zu füllen.

Ab ins Auto, Richtung Arbeit. Je nach Verkehrslage bleiben mir eine Stunde oder mehr, um wieder „normal“ zu werden. Deshalb her mit meiner Reboot-Playlist. Sie startet mit einer Piano-Version von Careless Whisper. Innerhalb von wenigen Takten erinnere ich mich jener Szene, die ich zu dieser Musik und für diese Musik geschrieben habe. Jan und Jana, sehr romantisch. Ich sehe die Bilder in mir aufsteigen, die beiden in inniger Umarmung. Ach ja. Ihre Liebe zueinander ist bedingungslos. Sie nehmen den jeweils anderen so, wie er oder sie ist (Anerkennung) und halten einander (Geborgenheit). Eine Umarmung des Lebens. Dieses Gefühl macht sich allmählich in mir breit und ersetzt die Leere, ebenso wie die Schwere sich in Leichtigkeit wandelt. Spätestens bei dem Song „Emerald Princess“ von Two Steps from Hell spüre ich den kraftvollen Herzschlag des liebenden Dämons in mir und bin wieder ganz bei mir selbst angekommen. Der Depression entkommen.

Nur für Heute? Das ist die Frage. Derartige Abstürze kommen immer noch oder immer wieder vor. Für mich ist unklar, ob sie einfach ein unabänderlicher Teil meiner Persönlichkeit sind und damit dauerhaft in meinem Leben bleiben werden. Oder ob es Altlasten sind, die gerade dabei sind, sich aufzulösen. Genau genommen möchte ich auch keine Zeit mehr dahingehend investieren, das herauszufinden – sofern es überhaupt möglich ist.

Ich habe mich entschieden, zu manipulieren. Mich selbst. Was ich eingangs beschreibe, ist Selbstmanipulation pur. Ein Programm, das ich für mich über Wochen und Monate hinweg erarbeitet habe und das ich durchlaufen kann, wenn meine gefühlte Realität von der kognitiven (oder verstandesmäßig wahrgenommenen) Realität abweicht. Mein Verstand weiß, dass es keinen Grund für eine Depression gibt, doch Gedanken allein reichen nicht aus, um meine Gefühle umzustimmen. Auch nicht, wenn ich zusätzlich mit Körperhaltung, Farben usw. arbeite. Man sieht mir die Depression nicht an. Aufrechter Gang, offener Blick, dynamische Bewegungen. Mein Körper ist ein Spiegel meiner Gedanken. Meine Gefühle sind anders. Sie passen einfach nicht dazu. Wie auch immer das möglich ist, es ist so. Eine Beeinflussung meiner Gefühle kann ich jedoch über Bilder und Geschichten erzielen. Und hier kommt MAEX ins Spiel. Meine Kreation aus JAN/A: Master of Experience – Meister der Erfahrung oder des Erlebens – die bewusste und gezielte Veränderung des Erlebens der Realität gemäß meinen selbstdefinierten Zielen.

Klingt ziemlich technisch, und das ist es in gewisser Weise auch. Es ist meine Technik oder Methode zur Fremd- aber auch Selbstmanipulation. Ich wende bevorzugt letzteres an.

Mein Ziel dabei ist die Reduzierung des Anteils an Fremdbestimmung in meinem Leben. Bevor wir uns jetzt missverstehen (so wie mein Mann und ich): mit Fremdbestimmung ist nicht die Bestimmung durch andere Menschen oder äußere Faktoren gemeint bzw. deren Beendigung einem Leben im Sinne von „ich mache nur mehr, was mir passt und passe mich nirgends mehr an“. Ganz und gar nicht. Unter Fremdbestimmung verstehe ich die Bestimmung durch die Ereignisse meiner Vergangenheit, die subtil das Erleben meiner Realität im Hier und Jetzt beeinflussen. Durch unbegründete Gefühle, die einer Depression gleichen. Was auch immer in meiner Vergangenheit geschehen ist, es ist vorbei – und ich habe kein Interesse, noch länger davon in meiner Lebensqualität eingeschränkt oder bestimmt zu werden. Deshalb habe ich für mich Programme entwickelt, die mich aus dieser Fremdbestimmung heraus und zurück in die Eigenbestimmung meines Erlebens der Gegenwart im Hier und Jetzt führen.

Leider genießt das Wort „Manipulation“ keinen besonders guten Ruf. Zumeist wird darunter die nicht ganz freiwillige Beeinflussung anderer verstanden, aber Manipulation per se ist aus meiner Sicht neutral und kann durchaus sinnvoll eingesetzt werden. Beispielsweise um sich selbst wieder auf Kurs oder ins positive Fühlen zu bringen. Damit das Ganze nicht zu trocken und technisch wird, habe ich ganz einfach MAEX ersonnen. MAEX ist alles, was mir gut tut. MAEX ist unwiderstehlich. MAEX ist ein Griff ganz tief in meine Trickkiste und Manipulation pur.

Ein Hinweis für alle potenziellen Nachahmer: Das Knowhow für die Umsetzung dieser Selbstmanipulation habe ich im Laufe vieler Jahre erworben und trainiert. Vielleicht mag es Naturtalente geben, die dies aus dem Stegreif umsetzen können – mir selbst war dies nicht vergönnt. Ich ging den besonders langen Umweg, mein Knowhow jahrelang nicht zielgerichtet einsetzen zu können. Wer sich also in diesen Bereichen versuchen möchte, dem empfehle ich sich fachkundige Begleitung zu suchen. Tipps dazu gerne auf E-Mail-Anfrage