Mein Weg aus der Depression

Gastbeitrag von Eckhard Neuhoff – Schriftstellerei

Psychische Erkrankungen werden häufig als unabänderliches Schicksal angesehen, dem man sich in Demut zu fügen hat. Und die meisten Ärzte und Therapeuten unterstützen diese so fatale Sichtweise dadurch, dass sie ihren Patienten bestenfalls eine allmähliche Linderung ihrer Symptome in Aussicht stellen, aber niemals eine vollständige Genesung.

Über dreißig Jahre, seit etwa meinem sechzehnten Lebensjahr, litt ich, bedingt durch eine äußerst schwierige familiäre Situation, zunehmend unter schweren Depressionen. In der Schule war ich Außenseiter und „Prügelknabe“, mit nur wenigen Freunden und anderen sozialen Kontakten. Auf diese Weise prägte sich mir von Jugend an das Gefühl ein, nicht „richtig“ zu sein und in diese Welt nicht hineinzupassen.

Dementsprechend wollte es mir auch nicht gelingen, im Berufsleben richtig fußzufassen, sodass ich nach einer langen und vergeblichen Odyssee durch verschiedene Ausbildungen, mit Anfang Dreißig ohne einen erlernten Beruf schließlich nachhause zurückkehrte. Erschöpft, und am Ende meiner Kräfte, begab ich mich in psychiatrische Behandlung, die sich mit Unterbrechungen und scheinbar ohne sichtbare, geschweige denn, dauerhafte Erfolge weit über zehn Jahre hinzog.

Erst als ich auf Anregung meiner damaligen Therapeutin das Schreiben für mich wiederentdeckte, begann eine zunächst unmerkliche, zaghafte Veränderung in meiner Selbstwahrnehmung und meinem Lebensgefühl. Freudig und dankbar erkannte ich, dass ich tatsächlich eine Begabung besitze, die es mir ermöglichte, das Chaos in meinem Denken und Fühlen Stück für Stück zu ordnen und mir selbst verständlich zu machen. Mit einem Mal konnte ich mich mitteilen, ohne wie früher Angst davor zu haben, missverstanden und nicht wahrgenommen zu werden. Noch viel wichtiger war jedoch, dass ich für mich erstmals eine mich wirklich erfüllende und begeisternde Aufgabe entdeckt hatte, die mir neuen Lebensmut bescherte. Zunächst nur in meinem Blog, verfasste ich unzählige autobiografische Gedichte und Texte, in denen ich absolut ehrlich und ungefiltert meiner Verzweiflung und meiner Wut über mein Schicksal Ausdruck verlieh und mit deren Hilfe es mir gelang, diese so mächtigen Gefühle allmählich zu verarbeiten und loszulassen.

Als ich dann im Jahr 2016 mein erstes Buch „Grenzgänger. Autobiografische Fragmente und der Versuch ihrer Zuordnung“ (soeben als bei BoD-Books on Demand als Neuauflage erschienen) verfasste, in dem ich mich erstmals gründlich und umfassend mit meiner Erkrankung, meiner Biografie und meinen unzähligen seelischen Verletzungen auseinandersetzte, war ein weiterer und äußerst wichtiger Schritt auf meinem Genesungsweg getan. Denn die Arbeit an diesem Buch entpuppte sich für mich als wahrer Befreiungsschlag. Ich konnte meine Vergangenheit, und damit meine so lang eingeübte Opferrolle schrittweise hinter mir lassen, und mich endlich auf das „Hier und Jetzt“ einlassen.

Was kann es bewirken, die eigene Vergangenheit loszulassen und endgültig mit ihr abzuschließen?

Allerdings wurde ich von Petra, meiner großen Liebe, nach dem Ende meiner letzten Psychotherapie in etlichen Gesprächen darauf aufmerksam gemacht, dass ich, solange ich mich immer wieder mit meiner Vergangenheit befasse, von dieser auch immer wieder eingeholt werde. Und, dass meine Vergangenheit auf diese Weise unwillkürlich alle meine zukünftigen Entscheidungen und Handlungsweisen beeinflussen und sogar bestimmen wird.

In dieser unverblümten Deutlichkeit hatte zuvor noch niemand mit mir über dieses sehr sensible Thema gesprochen, sodass ich zunächst ziemlich geschockt war von dieser scheinbar radikalen und unsensiblen Betrachtungsweise. Da mir dieser Mensch jedoch sehr viel bedeutete, setzte ich mich dennoch, zunächst jedoch nur ihr zuliebe, intensiv mit ihrer, in meinen Augen sehr absoluten und fragwürdigen Behauptung, auseinander.

Meine Krankheit war ein wesentlicher Bestandteil meines Lebens

Schließlich hatte ich all die Jahre die Geschehnisse und Erfahrungen aus meiner Kindheit und Jugend als untrennbaren und sehr bedeutsamen, ja prägenden Bestandteil meines Lebens empfunden. Und während der zahlreichen Therapien hatte ich mich sehr darum bemüht, dem „Warum“ meiner Erkrankung auf die Spur zu kommen. Man könnte sogar sagen, meine Erkrankung war mein Leben. Mich mit ihren Ursachen und Auswirkungen zu beschäftigen, verlieh meinem Leben Sinn und Richtung.

Als ich jedoch damit begann, diese Behauptung vorurteilsfrei auf mich wirken zu lassen, stellte ich überrascht und dankbar fest, dass Petra Recht hatte. Denn beim genauen Hinschauen erkannte ich für mich, dass ich bereits beim Verfassen meines ersten Buches „Grenzgänger“ die äußerst wichtige und vor allem befreiende Erfahrung gemacht hatte, dass es tatsächlich gelingen kann, sich von der eigenen Vergangenheit nach und nach zu lösen.

Achtsamkeit als erster Schritt zur Genesung

Allein dadurch, dass ich all meine Erinnerungen und die damit verbundenen Gedanken und Gefühle mir nochmals gründlich vor Augen führte, sie sorgsam betrachtete und niederschrieb, erlebte ich eine große innere Erleichterung und Befreiung. Und das ehemals so starke, fast schon zwanghafte Bedürfnis, mich mit ihr immer wieder zu befassen, hatte schon während des Schreibens deutlich spürbar nachgelassen. Ich hatte mir meine Vergangenheit also buchstäblich von der Seele geschrieben.

Nach meinem heutigen Verständnis hängen gerade Menschen mit einer psychischen Erkrankung oft in ihrer Vergangenheit fest, weil sie bestimmte Traumata und Erlebnisse, womöglich aus Angst vor dem Ungewissen, weder loslassen können noch wollen. Sie erleben sie als einen festen und sie definierenden Bestandteil ihrer Identität und vermögen sich keine Vorstellung davon zu bilden, was an die Stelle der seelischen Verletzungen rücken könnte, wenn sie sie hinter sich lassen. So betrachtete auch ich in einer jahrzehntelang andauernden, quälenden Endlosschleife immer wieder meine Vergangenheit und insbesondere einzelne Ereignisse, an denen ich mir die alleinige Schuld gab. Und kam nicht vom Fleck.

Doch durch das Schreiben befand ich mich unversehens schon auf der Suche nach meinem Weg in eine bessere Zukunft: Da ich des Lebens in der Vergangenheit, ohne es zunächst zu ahnen, im Grunde längst überdrüssig war und mich aus ganzer Seele nach einem deutlich schöneren und sinnerfüllteren Leben sehnte, vermochte ich mir allmählich meine Zukunft ohne Krankheit immer deutlicher und bildhafter auszumalen.

Das Gesetz der Anziehung als Weg der Wunscherfüllung

In „The Secret“ beschreibt Rhonda Byrne ausführlich den Umgang mit Herzenswünschen: Je konkreter und intensiver wir einen Wunsch in uns spüren und ihn uns bildlich vorstellen können, umso schneller geht er in Erfüllung. Mein größter Wunsch zu dieser Zeit war es, gesund zu sein und ein erfülltes, schönes und unbeschwertes Leben zu führen. Als ich diesen Wunsch förmlich mit Händen zu greifen und zudem mit Leben, in Form von konkreten Ideen, zu füllen vermochte, war auch die Lösung da: das Schreiben von Gedichten, Büchern und Texten, die anderen Menschen auf ihrem jeweiligen Weg Unterstützung, Inspiration und Hilfe bieten sollten.

Loslassen ist Befreiung

Immer wieder gibt es Situationen im Leben, in denen wir vor die Wahl gestellt werden, etwas Altes weiter mitzunehmen oder uns, wenn auch vielleicht schweren Herzens, davon zu trennen. Meistens stellt sich diese Frage im Zusammenhang mit einem Wohnungs,- oder Ortswechsel, da die Umzugskartons nicht zu schwer und zu zahlreich werden sollen, oder auch, weil wir uns etwas kleiner setzen möchten.

Nun sind es aber nicht nur Gegenstände, an denen wir festhalten, sondern es sind genauso Gewohnheiten, Erinnerungen, übernommene Denkmuster und Glaubenssätze aus unserer Kindheit und Jugend. Bei ihnen gilt es, sorgfältig und innerem Frieden abzuwägen: Nicht alles Alte, seien es Erinnerungen oder auch Gegenstände, ist per se schlecht! Denn einige der alten Gegenstände entwickeln erst im Zusammenspiel mit neuen Dingen ihren richtigen Charme und manch alte Erinnerung ist überaus kostbar, weil wir mit ihr nur wirklich schöne Gefühle und Bilder verbinden.

So habe ich mir inzwischen mein persönliches „Schatzkästchen“ eingerichtet: mit wunderschönen, bunten Erinnerungen aus meiner Kindheit und Jugend und auch aus späteren Zeiten. Gelegentlich schaue ich in dieses Kästchen hinein, wähle eine Erinnerung aus, mit der ich besonders viel Glück und Freude verbinde, erfreue mich an ihr und lege sie behutsam wieder zurück zu all den anderen.

Konzentration auf das Schöne

Sehr schöne und intensive Erinnerungen verbinde ich auch mit klassischer Musik. Sie begleitete mich durch meine gesamte Kindheit und Jugend und ich besaß zahlreiche Schallplatten, denen ich immer wieder mit großem Genuss lauschte. Mich dieser so wunderschönen Musik völlig hinzugeben, ließ mich meine Schwierigkeiten im Elternhaus für die Dauer des jeweiligen Musikstückes vollständig vergessen, weil ich mich während des Hörens in einer ganz anderen Welt befand. Als ich jedoch in späteren Jahren damit begann, alles was mich mit meinem Elternhaus verband, rigoros abzulehnen, da verblassten auch meine Erinnerungen an die schönen Momente und damit auch daran, wie wohltuend für meinen Seelenfrieden ich klassische Musik immer empfunden habe. Zu sehr überwogen die Verletzungen und traurigen Erinnerungen an meine Kindheit und Jugend und ich konnte für lange Zeit nicht mit den Gefühlen umgehen, die diese Musik immer wieder in mir auslöste.

Erst nachdem meine Genesung so weit fortgeschritten war, dass ich meine Interessen und Neigungen losgelöst von der Vergangenheit zu betrachten imstande war, kehrten plötzlich auch die schönen Erinnerungen zurück, die ich mit dieser Musik verband. Und zeitgleich mit diesen Erinnerungen, überkam mich eine große Sehnsucht danach, genau diese Musik wieder in meinem Leben haben und genießen zu wollen.

Inzwischen besitze ich einen beträchtlichen Fundus an klassischer Musik, der ich sehr oft genussvoll und bewusst Zeit widme. Auch bin ich meiner Mutter inzwischen sehr dankbar dafür, dass sie mir diese Musik nicht nur zugänglich gemacht, sondern meine Leidenschaft dafür geteilt hat. Auf diese Weise ist klassische Musik zu etwas geworden, das uns über ihren Tod hinaus auf schöne Weise miteinander verbindet und meinen Blick auf sie deutlich verändert hat.

Abwägen als ein Schritt zur inneren Balance

Der Prozess des Abwägens zwischen Loslassen und Bewahren beginnt auch jedes Mal, wenn wir einen lieben Menschen in unserem Leben verlieren; sei es durch den Tod oder auch dadurch, dass wir feststellen müssen, dass wir aufgrund unserer eigenen Veränderungen und Weiterentwicklung nicht mehr zueinander passen.

Ich habe beispielsweise sehr lange Zeit benötigt, um meine verstorbenen Eltern wirklich loslassen zu können. Dieses Unvermögen lag in meinem tief verankerten Gefühl begründet, mit unserer komplexen Beziehung zueinander noch nicht wirklich abgeschlossen zu haben. Noch lange nach ihrem Tod haderte ich mit unserer Sprachlosigkeit in allen für mich wichtigen Lebensbereichen, genauso wie mit unserer gemeinsamen Unfähigkeit, Differenzen und Unstimmigkeiten wirklich zu beseitigen. Nach meinem Empfinden hatte ihr Tod mich der Möglichkeit beraubt, mit ihnen wirklich Frieden schließen zu können.

Erst vor gut zwei Jahren ist es mir gelungen, mich mit einem Ritual endgültig und ganz bewusst von ihnen zu verabschieden. Dabei war es mir äußerst wichtig, ihnen meinen tief empfundenen Dank für ihre Liebe und Zuwendung auszusprechen und ihnen gleichzeitig von Herzen alles zu verzeihen, was sie mir nach meinem damaligen Empfinden im Laufe meines Lebens an Kränkungen und seelischen Verletzungen zugefügt hatten.

Verzeihen können

Im Verlauf dieses Rituals erkannte ich darüber hinaus, dass es genauso auch an mir war, sie für mein verletzendes und respektloses Verhalten in den vergangenen Jahrzehnten aufrichtig um Verzeihung zu bitten. Außerdem begriff ich, dass ich in einem nächsten Schritt auch mir mein Verhalten ihnen gegenüber vergeben musste, damit ich die Beiden wirklich in Frieden und Liebe gehen lassen konnte.

Erst mit diesem äußerst tränenreichen Ritual des Verzeihens und Verabschiedens vermochte ich, dieses lang andauernde und quälende Kapitel meines Lebens endgültig zu schließen und damit wiederum Platz für Neues, und damit auch für neue Menschen in meinem Leben zu schaffen. Gleichzeitig bleiben mir aber auch hier schöne Erinnerungen erhalten, die ich nicht missen möchte. Von dieser Erfahrung beflügelt, fiel mir der Abschied von meiner plötzlich verstorbenen Schwester sehr viel leichter, trotz des Schocks, den ihr unerwarteter Tod in mir auslöste. Zudem waren wir am Ende ihres Lebens miteinander gänzlich im Reinen und in Liebe, gegenseitigem Respekt und Verständnis verbunden.

Die Trennung von alten Verhaltensmustern

Endgültig von alten Verhaltensmustern zu lassen, ist noch einmal etwas Anderes. Auch wenn Verhaltensmuster uns, im Gegensatz zu Menschen, nicht in fruchtlose Diskussionen verwickeln, ist es dennoch schwer, sie wirklich vollständig loszulassen. Sind sie doch gewissermaßen breit ausgetretene Wege, auf denen wir uns mit großer Sicherheit und Vertrautheit bewegen; auch weil wir genau wissen, was uns dort erwartet. Sie bergen keinerlei Überraschungen mehr.

Trennen wir uns hingegen von altem Verhalten, indem wir beispielsweise mit dem Rauchen aufhören, oder ganz bewusst Verzicht auf eine lieb gewordene Gewohnheit üben, dann wissen wir nicht, was uns erwartet und wir entwickeln womöglich eine überaus starke und lähmende Angst vor dem Ungewissen.

Auch ich habe über lange Jahre an alten Gewohnheiten festgehalten, weil ich sie als wesentlichen und unverzichtbaren Bestandteil meiner Persönlichkeit ansah und mir nicht vorstellen konnte, auf welche Weise und in welche Richtung ich mich wohl ohne sie verändern würde.

Freiheit durch Transformation

Inzwischen habe ich eine Menge hinzugelernt: Je mehr ich mich von alten Gewohnheiten und auch Bedürfnissen ganz zu lösen vermag, desto unbeschwerter, freier und leichter fühle ich mich und umso neugieriger blicke ich nach Vorn. So hat beispielsweise der Alkohol in meinem jetzigen Leben so gut wie keine Bedeutung mehr, während er früher ein sehr willkommener und häufig genutzter „Problemlöser“ war. Wenn ich heute tatsächlich zu äußerst seltenen Gelegenheiten Alkohol trinke, dann nur mit Bedacht und aus purem Genuss und ausschließlich in der Gesellschaft lieber Menschen.

Seitdem ich es so handhabe, hat sich vieles verändert: Ich fühle mich deutlich gesünder, bin schlanker geworden und unabhängiger von Süchten. Und Unabhängigkeit bedeutet wiederum tiefempfundene Freiheit für mich.

Durch diese Erfahrungen habe ich für mich erkannt, dass an die Stelle alter Gewohnheiten und Verhaltensweisen immer nur Gutes „nachrückt“, wenn das Loslassen dieser alten Gewohnheiten kein von außen erzwungener oder geforderter Akt ist. Entschließe ich mich in Freiheit und aufgrund einer selbst gewonnenen Erkenntnis dazu, etwas Altes hinter mir zu lassen, dann dient es immer meiner Entwicklung und ermöglicht mir einen vollkommen neuen Blick auf mich und mein Leben- ganz ohne Anstrengung.

Genesung ist ein individueller Weg

Was ich hier lediglich ausschnittsweise beschrieben habe, ist mein ganz individueller Weg. Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass bestimme Qualitäten meines Weges eine gewisse Allgemeingültigkeit besitzen, die für jeden Menschen, der nach Gesundung strebt, hilfreich sein können: Loslassen, Achtsamkeit, die Annahme dessen, was ist, Verzeihen können, Dankbarkeit und Liebe.

Wer sich mit diesen Qualitäten intensiv beschäftigt und sich vorurteilsfrei auf sie einlässt, sie auf sich wirken lässt, wird feststellen, dass sich seine Perspektive auf das eigene Leben und auf das jeweilige Schicksal zum Guten hin verändert: Das eigene Leben wird leichter. Man bekommt wieder einen Blick für das Schöne. Begegnungen verlieren ihren Schrecken und werden zu schönen und nachhaltigen Erlebnissen. Vermeintliche Probleme werden kleiner und überschaubarer. Der eigene Horizont weitet sich für neue Möglichkeiten und Ideen. Und: Die eigenen Stärken treten wieder in den Vordergrund.

Wer noch mehr darüber erfahren möchte, wie Gesundheit sich anfühlen und erlangt werden kann, dem seien meine beiden Bücher „Grenzgänger“ und mein neues Buch „Vom Grenzgänger zum Freien Menschen. Ein Genesungsweg“ ans Herz gelegt. Genesung ist möglich!

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