SHINING MAL ANDERS

Seit Donnerstag sitze ich wieder mal oben am Berg und es schneit. Mitte Mai. Ungewöhnlich, aber nicht unpassend. Immerhin verschafft mir das Wetter reichlich Indoor-Zeit zum Weiterarbeiten an meinem aktuellen Buchprojekt.

Nr. 10 (ja, es handelt sich tatsächlich um mein 10. Buchprojekt) wird etwas ganz Besonderes für mich. Ich nehme meine Leserinnen und Leser mit auf meine bislang 38-jährige (Persönlichkeitsentwicklungs-)Reise und wie ich zurückfand in die Umarmung des Lebens.

Von der Borderline-Persönlichkeitsstörung zur Borderline-Persönlichkeit.

Vom „ferngesteuert durchs Leben stolpern“ hin zum „selbstbestimmt das eigene Leben gestalten“.

Eigentlich arbeite ich mit langen Pausen dazwischen seit gut zwei Jahren an dem Buch, aber seit Donnerstag bin ich so richtig im Flow. Vielleicht liegt das an der Berghütte? Im Gegensatz zur Story von Stephen King ist mein „Shining“ positiv ausgerichtet. Es öffnet meinen Blick auf die verborgenen Zusammenhänge, auf sich wiederholende Muster, auf in der Tiefe wirkende Prozesse – und auf Heilung. Dabei nehme ich mir kein Blatt vor den Mund oder vor die Tasten meines Laptops.

Inspiration, Motivation, klare Aussagen … darum geht’s in Nr. 10.

Raus aus dem Schmerz, der Opferrolle, dem Drama. Rein in die Eigenverantwortung, ins Tun, ins Gestalten.

Wer wird das lesen? Nun, ich hoffe, Betroffene ebenso wie Angehörige (die viel dazu beitragen können, um das Leben von Betroffenen zu stabilisieren) und natürlich auch „Profis“, die therapeutisch mit Betroffenen arbeiten. Für letztere könnte es besonders spannend sein zu erfahren, wie jemand erfolgreich die Herausforderung Borderline-Persönlichkeit meistert.

Mein Ziel ist, auf einer Buchmesse Anfang Oktober das fertige Buch erstmals vorzustellen. Ein ambitioniertes Ziel, dennoch machbar. Auf jeden Fall werde ich in den kommenden Wochen und Monaten hier kurze Updates zum Buchprojekt posten.

Möge mein Flow (oder Shining) mich begleiten 😉

Habt einen schneefreien Mai.

Bild: so sieht’s derzeit hier oben aus