Tagebuch meines neuen Lebens / Tag 17

Heute morgen erhielt dieser Beitrag aus dem letzten Jahr ein Like – und das holte die Geschichte in meine gefühlte Gegenwart. Sie ist 100% autobiographisch.

Wie damit umgehen, diesen Lebensmensch verloren zu haben?

Ich weiß es nicht.

Vielleicht gibt es keine Antwort auf diese Frage. Kein Wissen um das „wie“?

Nach dem Schmerz kommt die Trauer. Irgendwann folgt auch wieder das Lachen. Auch wenn ich es gerne möchte, dieser Prozess lässt sich nicht beschleunigen. Mein Verstand arbeitet schnell, doch meine Gefühle fordern Zeit ein … notwendige, wichtige Zeit.

„Funktionieren“ wird nebensächlich.

Ich bin keine Maschine – werde es nie sein.

Ich bin ein Mensch. Ich fühle, mache Fehler, scheitere … stehe auf und gehe weiter. Vielleicht ein wenig angeschlagen, langsamer, nachdenklicher, verletzlicher … doch ich gehe weiter meinen Weg, lebe mein Leben, verharre im Gefühl der Liebe – zu mir selbst, zum Leben, zu den Menschen… auch zu dem einen, der nun nicht mehr an meiner Seite ist.

Es ist, wie es ist.

Und ich bin, wer ich bin.

Ein feuriger Funken Lebensfreude, der zur Zeit auf Sparflamme brennt, aber keinesfalls erloschen ist 🔥

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