SCHICKSAL, BESTIMMUNG, GÖTTLICHER PLAN ODER …

… Zufall? Freier Wille? Was taktet unser Leben? Allzu oft erscheinen Ereignisse perfekt getimt. Sind sie das? Oder sind sie schlichtweg die logische Konsequenz dessen, was wir in uns tragen und um uns auslösen?

Ist es wichtig, die Antwort auf diese Fragen zu kennen? Oder geht es vor allem darum, Vertrauen zu haben, dass das, was geschieht – aus welchem Grund auch immer und von wem oder was auch immer gesteuert – genau das ist, was es sein soll. Was bei Kleinigkeiten leicht fällt, kann zur erdrückenden Herausforderung werden, wenn es darum geht, Menschen dabei zuzusehen, die einander das Leben unerträglich machen und doch nicht voneinander loskommen. Arbeiten sie ihr Karma auf? Oder verursachen sie das nächste? Worin liegt das Gute? Ist tatsächlich freier Wille am Wirken? Oder muss es so sein, um durch all die Schwierigkeiten zu lernen und zu wachsen?

Könnten wir all diese Fragen beantworten, hätten wir Erklärungen, die unsere Neugier stillen und unserem Denken Kontrolle vermitteln. Doch wir haben keine verbindlichen Antworten. Urvertrauen zu haben, wenn der Verstand den Kopf schüttelt, gleicht einem Licht, das aufbegehrt gegen jene Dunkelheit, die alles zu verschlingen droht: Zweifel, Angst, Hoffnungslosigkeit, Sinnlosigkeit.

Manche mögen Urvertrauen naiv nennen – oder realitätsfremd. Vielleicht ist es das. Vielleicht ist es aber auch nur ein vertrauensvoller Blick auf das, was morgen real sein könnte, für das Hier und Heute die Saat gelegt wird.

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