… ist es tatsächlich schon wieder so lange her? Offensichtlich. Nun, ich war beschäftigt – sehr beschäftigt… im positiven Sinn. Nachdem ich mich Anfang Juni für einige Tage in die Bergwelt zurückgezogen hatte und ausgiebig Me-Time zum Reflektieren und Regenieren genutzt habe, kam nach meiner Rückkehr so einiges in Bewegung und ist das auch noch bis jetzt. Viel zu tun, aber gut. Unklarheiten klären sich, Erstarrtes kommt in Bewegung, Ordnung entsteht – und ich mittendrin. Im Flow. Anstrengend ja, aber gleichzeitig macht es auch Spaß.
Zeit?
… verfliegt. Das, was eigentlich am Plan stand (Buchprojekt Nummer 10) rückt auf der Prio-Liste auf Platz 2. Job geht derzeit vor. Eigentlich sollte Nummer 10 spätestens im Oktober veröffentlicht sein, da ich auf mehreren Buchmessen als Ausstellerin vertreten sein werde. Das wird sich nicht ausgehen. Klar, ich könnte mich da auch noch reinknien, ordentlich Gas geben, Druck aufbauen … wozu?
Einerseits schreibe ich darüber, wie man von der emotionalen Achterbahnfahrt zurück in die Umarmung des Lebens findet und nicht ständig am Limit schrammt – andererseits pushe ich mich selbst über meine Grenzen? Das passt nicht zusammen. Ruhe und Gelassenheit. Dann wird Nummer 10 im nächsten Jahr das Licht der literarischen Welt erblicken.
So be it! Mir läuft nichts davon.
FOMO? Fear of Missing Out? Nö, ich vermisse nichts, höchstens mein eigenes Leben, wenn ich nur im Hamsterrad rotiere. Ich ticke in meinem eigenen Takt mit ganz viel Offline-Zeit.
JOMO! Joy of Missing Out! Bei nahezu 40 Grad im Schatten auf der Couch liegen und Eiscreme löffeln.
Leben!
Leben bedeutet Veränderung. Veränderung erfordert Tun … in meinem Fall auch mal bewusst Nichts-Tun. JOMO!
4 Wochen ohne Text von mir? Die Welt dreht sich noch, meine Freunde sind noch immer meine Freunde, Nummer 10 reift in Ruhe und Gelassenheit … wie guter Wein.
Behaltet einen kühlen Kopf und genießt euer Leben. JOMO!
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